Judith Holofernes war "gelähmt von dem Gefühl, anderer Leute Rennpony zu sein" - die Musikerin im NEON-Interview
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"Wir sind Helden" berühmt wurde, spricht im Magazin NEON (Ausgabe
06/2017, ab heute erhältlich) über die Problematik, Kunst zu machen
und den Lebensunterhalt damit zu bestreiten: "Warum werden wir
eigentlich so kleinlich, wenn es um Kunst geht? So romantisierend und
moralisch. Ist Kunst wirklich nur etwas wert, wenn der Künstler
verhungert?" Das Buch "The Art of Asking" der Musikerin Amanda Palmer
habe sie nachhaltig zum Nachdenken gebracht über das Arbeiten als
Musiker. Denn das werde laut Holofernes häufig durch Dinge erschwert,
die "mit dem Wesen von Kunst nicht vereinbar" sind: "Konkurrenz,
Vermarktbarkeit, Chart-Systeme, Vorschüsse, fein austarierte
Transaktionen von Werten und Gegenwerten."
Mit ihrer Band habe sie immer unter "denkbar günstigen
Bedingungen" gearbeitet, so Judith Holofernes gegenüber NEON. "Und
trotzdem war ich zunehmend unglücklich, gelähmt von dem Gefühl,
anderer Leute Rennpony zu sein." Mittlerweile hat die Musikerin ihre
eigene Plattenfirma.
Das vollständige Interview ist in der aktuellen Ausgabe von NEON
(Ausgabe 06/2017) zu finden, die ab heute im Handel erhältlich ist.
Diese Meldung ist mit Quellenangabe zur Veröffentlichung frei.
Pressekontakt:
Tamara Kieserg
Gruner + Jahr GmbH & Co KG
PR/Kommunikation NEON
Telefon: 040 / 37 03 - 5550
E-Mail: kieserg.tamara@guj.de
Internet www.neon.de
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Datum: 08.05.2017 - 10:15 Uhr
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