Bau der Schallschutzwände beginnen in Bremerhaven

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Bau der Schallschutzwände beginnen in Bremerhaven



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Fertigstellung bis Dezember 2010 geplant / Züge in Richtung Bremerhaven-Lehe fahren fünf Minuten später ab

(Hannover, 30. Dezember 2009)
Im Rahmen des Programms "Lärmsanierung an bestehenden Schienenwegen des Bundes" erstellt die Deutsche Bahn in Bremerhaven vom Hauptbahnhof ausgehend in nördlicher Richtung bis Speckenbüttel insgesamt zehn Schallschutzwände mit einer Gesamtlänge von 5.032 Metern. Die zwei bis drei Meter hohen Schallschutzwände werden in der ersten Jahreshälfte 2010 auf der Ostseite und in der zweiten Jahreshälfte auf der Westseite der Bahnstrecke errichtet.
Östlich der Bahnstrecke im Bereich des Hauptbahnhofes sowie nördlich davon zwischen Schiffdorfer Chaussee und Mozartstraße, im Bereich Hämmweg und Schlachthofstraße, im Bereich Dwarsweg, im Bereich Dudweiler Straße sowie zwischen Cherbourger Straße und Bramskampweg.
Westlich der Bahnstrecke zwischen Schlachthofstraße und Danziger Straße, etwa 100 Meter südlich der Friedhofstraße bis zur Spadener Straße, zwischen Pferdebade und Leibnizstraße, zwischen Auf der Tötje und Cherbourger Straße sowie zwischen Cherbourger Straße und Am Tannenkamp.
Die Wände bestehen aus hochschallabsorbierenden Leichtmetallelementen und werden die Anwohner entlang der Bahnstrecken erheblich vom Lärm der vorbeifahrenden Züge entlasten. Zusätzlich profitieren auch weiter hinten liegende Häuser und Wohnungen in hohem Maße von der Wirkung dieser aktiven Schallschutzmaßnahme.
Aufgrund der örtlichen Gegebenheiten erfolgt der Bau der Schallschutzwände zum größten Teil vom Gleis aus in ausschließlich nächtlichen Sperrpausen. Die Bahn bittet die Anwohner um Verständnis, insbesondere für die optischen und akustischen Signale, die zur Absicherung der Bauarbeiter notwendig sind. Während des gesamten Jahres muss zwischen dem Hauptbahnhof Bremer-haven und Bremerhaven-Speckenbüttel und darüber hinaus mit Beeinträchti-gungen durch Schmutz und insbesondere Lärm durch die Bauarbeiten gerechnet werden. Die vorbereitenden Arbeiten haben bereits begonnen.


Die nächtlichen Sperrpausen für Gründungsarbeiten auf der Ostseite (Vibrationsrammung) beginnen am 4. Januar, werden bis zum 15. Februar und in den Zeiten vom 11. April bis zum 23. April, sowie vom 29. Mai bis zum 9. Juni jeweils täglich in der Zeit von etwa 23.30 Uhr bis etwa 5 Uhr durchgeführt.
In den Tagen dazwischen, ebenfalls täglich und ausschließlich nachts, werden die Stahlstützen sowie Beton- und Lärmschutzwandelemente eingebaut.
Während der Bauarbeiten fahren alle Züge in Richtung Bremerhaven-Lehe in der Zeit von Montag, 4. Januar, bis Montag, 1. März, bis zu fünf Minuten später ab.
Voraussichtlich Anfang August beginnen die Gründungsarbeiten für den Bau der Lärmschutzwände auf der Westseite der Bahnstrecke.
Die Bauarbeiten werden voraussichtlich bis Ende 2010 abgeschlossen sein.
Das Programm
Seit 1999 wird die "Lärmsanierung an bestehenden Schienenwegen des Bundes" von der Bundesregierung gefördert. Damit wurde erstmals die finanzielle Möglichkeit geschaffen, Schallschutzmaßnahmen auch entlang vorhandener Schienenwege umzusetzen. Aktuell stehen dem Programm jährlich Haushaltsmittel in Höhe von 100 Millionen Euro zur Verfügung. Für den Schallschutz im nördlichen Teil von Bremerhaven werden rund 6,8 Mio. Euro zur Verfügung gestellt. Bei der Lärmsanierung handelt es sich um eine freiwillige Leistung des Bundes. Bundesweit sind aktuell in 1.140 Ortslagen Lärmsanierungsmaßnahmen in Planung, im Bau oder bereits abgeschlossen. Mit der Realisierung der Maßnahmen ist die DB ProjektBau GmbH beauftragt.


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Datum: 30.12.2009 - 17:35 Uhr
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