Die Wiederkehr der Kräutermedizin
ID: 1492782
Artenvielfalt schützen
Weite Teile der Landschaft weisen heute nur noch eine sehr geringe Artenvielfalt auf. Viele Wiesen werden permanent gemäht und gedüngt, und die intensive wirtschaftliche Nutzung führt zu nitratreichen, verhärteten Böden. Ein großer Teil der Insekten, wie Schmetterlinge, Bienen, Hummeln oder Käfer, finden nur noch wenig Nahrung und Lebensraum und haben es heutzutage schwer zu überleben.
Auf der anderen Seite gibt es gerade wegen dieser bedrohlichen Veränderung bereits sehr viele Menschen, die sich ernsthaft Gedanken darüber machen, wie man der derzeitigen Entwicklung entgegenwirken könnte. In ihren Wildkräuter-Führungen und -Seminaren legt die Kräuter-Pädagogin Elfie Courtenay Wert darauf, ?die Achtsamkeit der Teilnehmer zu schulen, um ihnen die Bedeutung der Zusammenhänge in der Natur vor Augen zu führen, um in ihnen Verständnis und Wertschätzung für das Reich der Pflanzen und für alles, was dazugehört, zu erwecken oder zu vertiefen?.
Ihr Praxisbuch ?Heilkräuter ? Überliefertes Wissen für Hausapotheke und Küche? will zeigen, welch herrliche Fülle die Natur hervorbringt, wenn man sie lässt: ?Dann beschenkt sie uns unaufhörlich mit kostbarsten Gaben, und es liegt allein an uns, all das zu entdecken, was sie für uns bereithält, diese Gaben zu schätzen, ihren wahren Wert zu achten und ihre Heilkraft klug zu nutzen!?
Heilkräuter in der Volksmedizin
Das, was heute als Volksmedizin bezeichnet wird, galt vor gut 200 Jahren und auch noch früher als altbewährt und beständig; es war eine Erfahrungs-Heilkunde, die für die Menschen zum Alltag gehörte und glaubhaft war, weil sie sich über viele Jahrhunderte immer weiter entwickelt, vertieft und bewährt hatte. Zu dieser Volksmedizin gehörten unter anderem auch religiöse und magische Praktiken, aber ein ganz wichtiger Bereich war vor allem die Kräuterheilkunde.
Für unsere Vorfahren war es etwas ganz Natürliches und Selbstverständliches, die Natur zu beobachten und dadurch zu lernen, welche Pflanzen wie genutzt werden konnten. Das Wissen um die Heilkraft der Kräuter wurde von Generation zu Generation weitervererbt, meistens von den Müttern an die Töchter. Neben dem wichtigsten Kräuterwissen gab es in jeder Familie eine Hausapotheke, und ansonsten wusste man immer, wo und bei wem man sich Hilfe holen konnte. Es gab ?Kräuterweiberl? und ?Bauerndoktoren?, die man aufsuchen oder rufen lassen konnte, und wenn eine Geburt anstand, kam eine Hebamme ins Haus. Die Heilkundigen versorgten einen Großteil der Landbevölkerung mit selbst hergestellten Medikamenten. Sie benutzten vor allem Kräuter und Wurzeln, und die Zutaten, die sie nicht selbst in der Natur finden und sammeln konnten, erwarben sie von den zahlreichen Kräutersammlerinnen oder beim Apotheker.
Renaissance des Überlieferten
Auch heute noch sind die Grenzen zwischen Volks- und Schulmedizin oft fließend, denn die Einbeziehung von Pilzen und Heilpflanzen wird inzwischen auch von der Schulmedizin akzeptiert. Nachdem pflanzliche Mittel für Jahrzehnte von chemischen Mitteln verdrängt worden waren, werden sie jetzt wiederentdeckt, da die Wirksamkeit der Inhaltsstoffe inzwischen durch chemische Analysen nachgewiesen werden kann.
Zu den selbstverständlichen Praktiken der allseits genutzten und geachteten Volksmedizin gehörten etwa das Auswaschen von Wunden mit Kräuter- oder Rindensud, beispielsweise von Gundermann oder Eichenrinde, Pflanzenkompressen, z.B. mit Schafgarbe oder Spitzwegerich, das Auftragen von Wundsalben oder Wundölen, etwa von Johanniskraut, und bandagiert wurde meist mit Leintuch. Wichtig waren auch das Gurgeln oder Inhalieren mit Kräuteraufgüssen, wie von Kamille oder Thymian, das Trinken von Kräutertees oder Heilweinen sowie das Ansetzen von Tropfen, etwa mit Branntwein und Arnika. Auch das Desinfizieren mit Räucherungen war allgemein üblich, beispielsweise mit Wacholder und Beifuß.
Mit ausführlichen Heilkräuter-Porträts lädt das reich bebilderte Nachschlagewerk dazu ein, ein Gespür für Pflanzen zu entwickeln, für ihre Anwendung als Heil- und Küchenkraut: ?Betrachten Sie die Natur und natürlich auch Ihren eigenen Garten mit ganz neuen Augen! Vieles, das Sie bisher für ?giftig? oder für ?überflüssiges Unkraut? gehalten haben, wird plötzlich eine völlig neue Bedeutung bekommen?, weiß Elfie Courtenay. Sie schöpft aus dem reichhaltigen Wissensschatz der Vorfahren, aber gleichzeitig auch aus ihren eigenen, jahrzehntelangen Erfahrungen.
Buch-Tipp:
Elfie Courtenay: Heilkräuter. Überliefertes Wissen für Hausapotheke und Küche. Über 70 herausragende Heilpflanzen, mehr als 250 Anwendungen und Rezepte, extra: Geschützte und giftige Pflanzen. Mankau Verlag, 1. Aufl. Mai 2017, Flexobroschur. 16,8 x 24 cm, 254 S. 20,- Euro (D) / 20,60 Euro (A), ISBN 978-3-86374-346-8.
Link-Empfehlungen:
Mehr Informationen zum Ratgeber "Heilkräuter"
Zur Leseprobe im PDF-Format
Mehr zu Elfie Courtenay
Diese Pressemitteilung wurde via Mynewsdesk versendet. Weitere Informationen finden Sie im Mankau Verlag GmbH
Shortlink zu dieser Pressemitteilung:
http://shortpr.com/r74y74
Permanentlink zu dieser Pressemitteilung:
http://www.themenportal.de/food-trends/die-wiederkehr-der-kraeutermedizin-86593Weitere Infos zu dieser Pressemeldung:
Themen in dieser Pressemitteilung:
Unternehmensinformation / Kurzprofil:
Unter dem Motto "Bücher, die den Horizont erweitern" veröffentlicht der im Jahr 2004 gegründete Mankau Verlag rund 20 Neuerscheinungen pro Jahr. Schwerpunkte des Verlagsprogramms sind Ratgeber aus den Bereichen Gesundheit, Heilung und Lebenshilfe.
Mankau Verlag GmbH
Juliane Hordenbach
Reschstraße 2
82418 Murnau
kontakt(at)mankau-verlag.de
++49 (0) 88 41 / 62 77 69-0
http://shortpr.com/r74y74
Datum: 24.05.2017 - 11:40 Uhr
Sprache: Deutsch
News-ID 1492782
Anzahl Zeichen: 6949
Kontakt-Informationen:
Ansprechpartner: Juliane Hordenbach
Stadt:
Murnau
Telefon: ++49 (0) 88 41 / 62 77 69-0
Kategorie:
Gesundheitswesen - Medizin
Diese Pressemitteilung wurde bisher 576 mal aufgerufen.
Die Pressemitteilung mit dem Titel:
"Die Wiederkehr der Kräutermedizin"
steht unter der journalistisch-redaktionellen Verantwortung von
Mankau Verlag GmbH (Nachricht senden)
Beachten Sie bitte die weiteren Informationen zum Haftungsauschluß (gemäß TMG - TeleMedianGesetz) und dem Datenschutz (gemäß der DSGVO).
1986 hat Claudia Meißner die Zeitschrift ins Leben gerufen und seitdem vierteljährlich herausgegeben. Nun, nach 35 Jahren, übergibt sie ihr Werk an den neuen Herausgeber Raphael Mankau und Redaktionsleiterin Anna Marguerita Schön und blickt ebenso stolz zurück wie voraus: ?Ich bin dankbar für
Erfolgreich durch Erkenntnis ...
?Zielen ? loslassen ? erreichen!? vertritt die provokante Botschaft, dass Erfolg und Wohlstand nicht von Anstrengung und Disziplin abhängen. Im Gegenteil: Echter Erfolg kommt ?wie von selbst? ? wenn erst einmal erkannt ist, was man wirklich will. Die meisten Menschen glauben, dass Erfolg das Ergeb
Den eigenen Erfolg erkennen ...
"Was wirklich zählt im Leben" von Kathrin Emely Springer zeigt Schritt für Schritt, wie man seine Stärken erkennt und welche Faktoren Erfolge verhindern. Dazu gehören der Mangel an Selbstreflexion, aber auch schädliche Glaubenssätze oder die Erwartungen des persönlichen Umfelds. Be
Weitere Mitteilungen von Mankau Verlag GmbH
ZDF-"Terra X"-Dreiteilerüber die Geheimnisse des Waldes (FOTO) ...
Die Deutschen lieben den Wald, sagt man. Der Wald ist aber nicht nur für einen Spaziergang gut, sondern es gibt sehr viel über ihn zu erfahren. Die ZDF-"Terra X"-Dokumentationsreihe "Unsere Wälder" an den Sonntagen, 28. Mai 2017, sowie 4. und 11. Juni 2017, jeweils 19.
Neuer Newsletter EVInews zur Selbstmedikation ...
Die Apothekerschaft hat einen neuen elektronischen Newsletter zur evidenzbasierten Selbstmedikation entwickelt. "Jedes Jahr beraten Apotheker hunderte Millionen Mal zu rezeptfreien Medikamenten und geben die Packungen ab. Aber rezeptfrei heißt nicht harmlos, weil jedes Medikament erwü
Bluthochdruck bei Frauen ...
Lindenberg, 24. Mai 2017. Die Deutsche Hochdruckliga warnt davor, dass Bluthochdruck von Frauen häufig unterschätzt wird. Ab etwa dem 65. Lebensjahr werde Bluthochdruck bei Frauen sogar häufiger diagnostiziert als bei Männern, heißt es in einer Stellungnahme der Berliner Charité. Und es gibt s
"Renaissance der Bettwanze" - Expertengespräch der DKV ...
Sie sind lästig, ihre Bisse jucken und sie galten eigentlich als ausgerottet: Bettwanzen. Doch die Parasiten sind weltweit wieder auf dem Vormarsch - auch in Deutschland. So verzeichnet der Deutsche Schädlingsbekämpfer-Verband (DSV) in Berlin einen Anstieg auf 1.580 Bettwanzeneinsätze im Jahr 20




