Revolution Eigenheim: Kontroverse Gespräche über bezahlbaren Wohnraum
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Über 15 unangemeldete Guerilla-Demos, provokative Slogans auf Großplakaten in Ballungszentren und ein Brief mit informeller Anrede, der an über tausend Politiker versandt wurde, seien drei von mehreren ungewöhnlichen Aktionen, die in den vergangenen sieben Monaten von Baustolz organisiert wurden, erläutert Frank Peter Unterreiner die Offensive. Boris Palmer sieht die unkonventionelle Herangehensweise des Unternehmens gelassen: "Das Thema bezahlbarer Wohnraum ist wichtig und wir müssen alarmiert sein, sonst rutschen wir in massive soziale Friktionen." Für einen Paradigmenwechsel spricht sich Jochen Haußmann aus. "Mehr Geld in der Landeswohnraumförderung ist eine Maßnahme", sagt Haußmann. "Aber wir müssen weiterhin schauen, wie wir das Bauen vergünstigen können." Michael Hennrich betont die Vielschichtigkeit der Problematik: "Ein hohes Maß an Verantwortung trägt die Politik." Doch letztendlich müsse jede Partei ihren Beitrag dazu leisten, um Bauen wieder bezahlbarer zu machen. "Wenn Bund und Land ihre Hausaufgaben machen, wäre schon viel geholfen." Die Wohnraumallianz in Baden-Württemberg sieht Hennrich als Fortschritt.
Klare Worte findet auch Sven Hahn: "Die Politik wischt gerade das auf, was sie über Jahrzehnte versäumt hat." Eine Entschlackung der Landesbauordnung hält Hahn für ein unrealistisches Versprechen: "Regulierungen zurückzuschrauben, bedeutet sich mit Lobbygruppen anzulegen. Und das machen Politiker nicht gerne." Palmer hält dagegen: "Ohne eine Entschärfung der Gesetzgebung wird sich nichts ändern und Gesetze werden von allen gemacht, die Erwartungen haben - Seien es Lobbyisten, Bürger oder Medien." Über die Notwendigkeit eines offenen und ehrlichen Austausches der unterschiedlichen Parteien waren sich im Verlauf der Diskussion alle Podiumsgäste einig.
Auf die Frage, wie sich die Offensive Revolution Eigenheim auf das Image der Immobilienbranche auswirkt, antwortet Gerald Lipka: "Mit den Aktionen zeigt Baustolz, dass sich auch ein marktwirtschaftliches Unternehmen sehr wohl der gesellschaftlichen Problematik um bezahlbaren Wohnraum widmen und zur Diskussion darüber anregen kann."
Bildunterschrift: (v.l.n.r.) Podiumsgäste: Michael Hennrich, Vorsitzender von Haus & Grund Württemberg; Sven Hahn, Titelautor der Stuttgarter Nachrichten; Senator h.c. Karl Strenger, geschäftsführender Gesellschafter der STRENGER Gruppe; Gerald Lipka, Geschäftsführer des BFW-Landesverbandes, Jochen Haußmann, stv. Fraktionsvorsitzender der FDP im Landtag Baden-Württemberg; Boris Palmer, Oberbürgermeister der Stadt Tübingen; Moderation: Frank Peter Unterreiner, Herausgeber Immobilienbrief Stuttgart.
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Durch eine standardisierte Bauweise, optimale Prozesse und die reduzierte Auswahl an Haustypen und Wohnungsmodulen realisiert Baustolz in kurzer Bauzeit moderne Eigenheime mit Design und einem Preisvorteil bis zu 20 Prozent unter dem regionalen Marktpreis. Die Eigenheime können vom Kunden online auf Baustolz.de konfiguriert werden. Durch transparente Festpreise ist eine Kostenkontrolle für den Kunden garantiert. Baustolz ist in den Regionen Stuttgart, München und Frankfurt tätig.
BAUSTOLZ GmbH
Daphne Demetriou
Myliusstraße 15
71638 Ludwigsburg
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Datum: 26.05.2017 - 10:05 Uhr
Sprache: Deutsch
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