INSM-Studie: Steigende Sozialversicherungsbeiträge kosten Familien bald mehrere Tausend Euro im Jahr
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geburtenstarken Jahrgänge (die sogenannten Babyboomer) nach und nach
in den Ruhestand wechseln. Dadurch steigen die
Sozialversicherungsbeiträge und das wird die Haushaltseinkommen der
jetzt jungen Generation deutlich belasten: Ein Ehepaar
(Alleinverdiener) mit zwei Kindern wird im Jahr 2030 aufgrund
steigender Sozialversicherungsabgaben durchschnittlich 1.213 Euro
weniger in der Haushaltskasse haben, im Jahr 2040 werden sogar 2136
Euro fehlen.
Der absehbare Anstieg der Sozialversicherungsbeiträge in Folge des
demografischen Wandels trifft die privaten Haushalte bereits im Jahr
2030 hart. Selbst bei vorsichtiger Prognose des Beitragsanstiegs,
werden Alleinverdiener und Familien im Jahr 2030
Nettoeinkommenseinbußen zwischen 737 und 1.976 Euro hinnehmen müssen.
Dabei wird von jeweils durchschnittlichen heutigen Haushaltseinkommen
ausgegangen und von einem Beitragsanstieg der Sozialversicherung von
aktuell 39,95 Prozent auf dann 43 Prozent.
Der für das Jahr 2040 unterstellte Anstieg auf 45,5 Prozent würde
sogar Nettoeinkommenseinbußen von 1.328 (Alleinerziehend, zwei
Kinder) bis 3.509 Euro (Doppelverdiener, keine Kinder) pro Jahr nach
sich ziehen. Sollte die Politik - wie mehrfach diskutiert - das
Rentenniveau bei 46 Prozent fixieren, stiegen die
Nettoeinkommensverluste auf bis zu 2.981 Euro im Jahr 2030,
beziehungsweise 4.836 Euro in 2040.
Die Studie "Nettoeinkommenseffekte steigender Beitragssätze zur
Sozialversicherung" von Dr. Jochen Pimpertz und Dr. Martin Beznoska,
beide Institut der deutschen Wirtschaft Köln (IW), basiert auf
konservativen Schätzungen über den Anstieg der
Sozialversicherungsbeiträge und hat im Auftrag der Initiative Neue
Soziale Marktwirtschaft (INSM) Single- und Paarhaushalte mit je
keinem, einem und zwei Kindern untersucht.
Studienautor Dr. Jochen Pimpertz: "Die Ergebnisse geben
Orientierung für die Bewertung künftiger Wirtschafts- und
Sozialpolitik: Zusätzliche Leistungsversprechen führen unmittelbar zu
steigenden Finanzierungserfordernissen, die den ohnehin stark
geforderten Altersgruppen aufgebürdet werden."
Hubertus Pellengahr, Geschäftsführer der INSM: "Die Studie führt
vor Augen, dass die bereits beschlossenen Rentengeschenke zukünftige
Generationen enorm belasten. Wir brauchen jetzt eine Politik, die den
demografischen Wandel abfedert und ihn nicht verstärkt. Daher: Rente
mit 63 abschaffen, Mütterrente nicht ausweiten, Kostenausweitung der
Kranken- und Pflegeversicherung stoppen. Das Ziel: die
Sozialversicherungsbeiträge nicht über 40 Prozent ansteigen lassen.
Das ist gerecht und gerecht geht nur mit Marktwirtschaft."
Die Vollständige Studie mit zahlreichen Grafiken finden Sie unter
www.insm.de.
Die Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft ist ein
überparteiliches Bündnis aus Politik, Wirtschaft und Wissenschaft.
Sie wirbt für die Grundsätze der Sozialen Marktwirtschaft in
Deutschland und gibt Anstöße für eine moderne marktwirtschaftliche
Politik. Die INSM wird von den Arbeitgeberverbänden der Metall- und
Elektro-Industrie finanziert.
Pressesprecher INSM:
Florian von Hennet, Tel. 030 27877-174; hennet@insm.de
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Datum: 30.05.2017 - 11:00 Uhr
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