ZDK stärkt VW-/Audi-Partnerverband den Rücken

ZDK stärkt VW-/Audi-Partnerverband den Rücken

ID: 1494553
(ots) - Der Zentralverband Deutsches Kraftfahrzeuggewerbe
(ZDK) unterstützt den Volkswagen und Audi Partnerverband (VAPV)
vorbehaltslos bei dessen Auseinandersetzung mit dem VW-Konzern um
neue Händlerverträge. Indem etwa Audi seine Händler beim
Großkundengeschäft künftig weitgehend ausbooten und manche von ihnen
nur noch mit Teilen der Modellpalette beliefern wolle, lege der
Hersteller gezielt die Axt an die wirtschaftliche Existenzgrundlage
vieler Partnerbetriebe, erklärte ZDK-Hauptgeschäftsführer Axel
Koblitz. So könne man natürlich sein Vertriebsnetz ausdünnen, ohne
Ausgleichszahlungen leisten zu müssen. Dies allerdings nur dann, so
Koblitz weiter, wenn der Erhalt der über Jahrzehnte hinweg gemeinsam
mit dem Handel gepflegten Vertrauensbasis keine Priorität mehr
genieße. Der ZDK sei vor allem deshalb alarmiert, weil hier ein
Exempel statuiert zu werden drohe, das Präjudizwirkung weit über den
VW-Konzern hinaus entfalten könne.

Im konkreten Fall komme hinzu, dass die VW-Konzern-Händler sich
als Folge des VW-Abgasskandals seit inzwischen mehr als anderthalb
Jahren aufopferungsvoll darum bemühten, das Vertrauen der Kunden
zurückzugewinnen und vom Werk Schaden abzuwenden, ohne bislang den
Ersatz ihres eigenen Schadens verbindlich zugesichert bekommen zu
haben. Diese Händler müssten es geradezu als Schlag ins Gesicht
empfinden, wenn ihnen als Dank für ihren Einsatz jetzt auch noch die
Wurst vom Brot genommen werden solle. "Ein Konzernbeauftragter für
die Anrichtung größtmöglichen Flurschadens hätte seinen Job nicht
besser machen können", formulierte Koblitz seine Verwunderung über
das Vorgehen von Herstellerseite. Der Weg für die Rückkehr zu einem
partnerschaftlichen Verhältnis zwischen Vertriebsorganisation und
Hersteller müsse nun zunächst an den Verhandlungstisch führen.





Pressekontakt:
Ulrich Köster, ZDK-Pressesprecher
Tel.: 0228/ 91 27 270
E-Mail: koester@kfzgewerbe.de

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Datum: 30.05.2017 - 15:10 Uhr
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