Pflegebetrug durch kriminelle Banden erfordert konsequente Strafverfolgung / bpa-Präsident warnt davor, die gesamte Pflegebranche unter Generalverdacht zu stellen
ID: 1494633
Betrugsfälle russischer und osteuropäischer Pflegedienste. Aktuell
liegt ein Abschlussbericht der Landeskriminalämter vor, aus dem
hervorgeht, dass 230 Pflegedienste osteuropäischer Gründer bundesweit
systematisch Abrechnungsbetrug betreiben. Diese sollen von der Mafia
durchsetzt sein und mit kriminellen Pflegebedürftigen sowie Ärzten
zusammenarbeiten. Bernd Meurer, Präsident des Bundesverbands privater
Anbieter sozialer Dienste e. V. (bpa), stellt klar: "Diese
offensichtlich schwer kriminellen Fälle konnten aufgrund eines
funktionierenden Kontrollsystems aufgedeckt werden und müssen nun
entsprechend strafrechtlich verfolgt werden."
Gleichzeitig warnt der bpa jedoch davor, angesichts dieser
kriminellen Machenschaften mit offenkundig mafiösen Strukturen die
gesamte Branche zu verunglimpfen. "Aktuell stehen 230 Dienste von
rund 14.000 in Deutschland im Verdacht, systematisch
Abrechnungsbetrug zu betreiben. Daher sollte Bandenkriminalität nicht
zum Anlass genommen werden, Tausende von ambulanten Diensten mit
ihren Mitarbeitern zu diskreditieren und Pflegebedürftige und ihre
Angehörigen zu verunsichern." Weiter fordert der bpa-Präsident:
"Statt Aktionismus und Misstrauenskultur brauchen wir handlungsfähige
Staatsanwaltschaften, die in rechtstaatlichen Verfahren zu
Gerichtsurteilen kommen."
Der Bundesverband privater Anbieter sozialer Dienste e. V. (bpa)
bildet mit mehr als 10.000 aktiven Mitgliedseinrichtungen die größte
Interessenvertretung privater Anbieter sozialer Dienstleistungen in
Deutschland. Einrichtungen der ambulanten und (teil-)stationären
Pflege, der Behindertenhilfe und der Kinder- und Jugendhilfe in
privater Trägerschaft sind im bpa organisiert. Die Mitglieder des bpa
tragen die Verantwortung für rund 305.000 Arbeitsplätze und circa
23.000 Ausbildungsplätze (siehe www.youngpropflege.de oder auch
www.facebook.com/Youngpropflege). Das investierte Kapital liegt bei
etwa 24,2 Milliarden Euro.
Pressekontakt:
Für Rückfragen: Herbert Mauel, Bernd Tews, bpa-Geschäftsführer, Tel.:
030/30 87 88 60, www.bpa.de
Original-Content von: bpa - Bundesverband privater Anbieter sozialer Dienste e.V., übermittelt durch news aktuell
Themen in dieser Pressemitteilung:
Unternehmensinformation / Kurzprofil:
Bereitgestellt von Benutzer: ots
Datum: 30.05.2017 - 17:00 Uhr
Sprache: Deutsch
News-ID 1494633
Anzahl Zeichen: 2507
Kontakt-Informationen:
Stadt:
Berlin
Kategorie:
Arbeit
Diese Pressemitteilung wurde bisher 244 mal aufgerufen.
Die Pressemitteilung mit dem Titel:
"Pflegebetrug durch kriminelle Banden erfordert konsequente Strafverfolgung / bpa-Präsident warnt davor, die gesamte Pflegebranche unter Generalverdacht zu stellen"
steht unter der journalistisch-redaktionellen Verantwortung von
bpa - Bundesverband privater Anbieter sozialer Dienste e.V. (Nachricht senden)
Beachten Sie bitte die weiteren Informationen zum Haftungsauschluß (gemäß TMG - TeleMedianGesetz) und dem Datenschutz (gemäß der DSGVO).
Mit wirksamen Strategien sorgen private Pflegeeinrichtungen in Brandenburg für die Gesundheit ihrer Mitarbeitenden. Im Rahmen der Mitgliederversammlung der brandenburgischen Landesgruppe des Bundesverbandes privater Anbieter sozialer Dienste e.V. (bpa) wurden jetzt drei Gewinnerunternehmen des bund
"Tägliche Gefahr für die Versorgungssicherheit": Geplanter Bestandsschutz für Pflegeheime muss schnell kommen. ...
bpa fordert sofortige Umsetzung des Koalitionsvertrages, um Kapazitätsabbau in Pflegeheimen zu stoppen Der im Koalitionsvertrag der neuen baden-württembergischen Landesregierung festgeschriebene Bestandsschutz für Einrichtungen der stationären Pflege und Eingliederungshilfe muss schnell in konk
Feierliche Übergabe des Förderbescheides über rund 1,2 Millionen Euro für das Projekt ZAPF@DigitAl durch Sozialministerin Aminata Touré ...
Aminata Touré, Ministerin für Soziales, Jugend, Familie, Senioren, Integration und Gleichstellung des Landes Schleswig-Holstein und Iris Kröner, Landesdirektorin der AOK Nordwest übergaben auf dem Jahresempfang der Landesgruppe Schleswig-Holstein des Bundesverbandes privater Anbieter sozialer Di
Weitere Mitteilungen von bpa - Bundesverband privater Anbieter sozialer Dienste e.V.
Viele Mitarbeiter reden sich ihre Unentbehrlichkeit im Job selbst ein: Arbeit im Urlaub aber muss kein generelles Tabu sein ...
Viele Jüngere neigen dazu, sich selbst zu viel abzuverlangen Berlin, 30. Mai 2017 - Menschen, die selbst im Urlaub das Gefühl haben, auf der Arbeit unentbehrlich zu sein, sind am stärksten von einem Burn-Out bedroht. Darauf hat der Work-Life-Balance-Coach Daniela Dirlenbach in einem Inter
"Schluss mit dem Stiefkinderdasein von Pflegeheimen" / bpa fordert Beendigung von Betrugsvorwürfen und Ungleichbehandlung ...
In seinem Impulsvortrag über das Thema, welche Pflegereformen in der nächsten Legislaturperiode nötig sein werden, fand der Geschäftsführer des Bundesverbands privater Anbieter sozialer Dienste e. V. (bpa) Herbert Mauel deutliche Worte: "Die Heime dürfen nicht länger wie die Stiefkin
IT-Sicherheit: Experten gesucht - und häufig nicht gefunden (FOTO) ...
Die jüngsten weltweiten Hackerangriffe auf die Deutsche Bahn, britische Krankenhäuser und weitere Unternehmen rückt das Thema IT-Sicherheit wieder in den Fokus. Händeringend werden Experten gesucht - die Suche gestaltet sich aber schwierig. Das ergab eine Untersuchung der Jobseite Indeed
Unfälle mit Leitern: Nicht häufig, aber dafür oft schwer / Ursache sind meist Bedienungsfehler / BGHW gibt Tipps zum richtigen Aufstellen und Benutzen des Arbeitsmittels "Leiter" (FOTO) ...
Rund 2500 Leiterunfälle werden der Berufsgenossenschaft Handel und Warenlogistik (BGHW) jährlich gemeldet. In 150 Fällen verletzen sich die Beteiligten so schwer, dass sie eine Rentenzahlung von der BGHW erhalten. Häufigste Unfallursache ist der Mensch selbst. "Leitern werden oft fal




