"High?" - neue Wege in der Suchtprävention
Dresden geht neue Wege in der Suchtprävention.
In den vergangenen Wochen haben sich die Künstler*innen um Wagner Moreira intensiv mit dem Thema Sucht und vor allem Drogen auseinander gesetzt. Was sind Drogen? Welche Macht haben sie? Was machen sie mit uns? Abhängigkeit, was genau bedeutet das? Entstanden ist eine Performance, die die Menschen auf Straßen, Plätzen oder in Einkaufszentren in einer außergewöhnlichen Art erreicht. Akustische und visuelle Bilder erregen Aufmerksamkeit für das Thema. Stolz und Täuschung mischen sich stark. Die Akteure stecken sich in "Schubladen", werden in "Schubladen" gesteckt und lassen ihre Etiketten und Stigmata fallen. "High? -Ein Frühlingsopfer" sind Aktionen sensibler Art und laden Passanten, Zuschauer und Künstler zu Assoziationen ein. Damit wird das Thema "Sucht" neu verpackt und ohne erhobenen Zeigefinger transportiert.
"Es ist eine große Herausforderung, dieses Tabuthema ganz nah an die Menschen und unterschwellig in die Öffentlichkeit zu bringen. Ich freue mich, ein interdisziplinäres Team zu haben, mit dem ich ein solches Projekt umsetzen kann.", schwärmt Wagner Moreira, der Regisseur und Choreograf von "High? - Ein Frühlingsopfer". Er hat ein Team aus Tänzer*innen, Musikern, Schauspielern und einem Fotografen zusammengestellt. Das Ergebnis ist eine installative Performance im öffentlichen Raum, die sich immer wieder neu entwickelt und die Zuschauer überrascht. Parallel dazu ist die Internetseite www.high-fruehlingsopfer.de entstanden. Mit ihr und mit Hilfe der sozialen Netzwerke werden die aufgeworfenen Fragen und Themen in die virtuelle Welt transportiert und zusätzliche Zielgruppen sowie ein breites Publikum erreicht.
"Im KULTURJAHR SUCHT setzen wir uns kreativ und ohne erhobenen Zeigefinger mit den Risiken des Drogenkonsums auseinander. Im Zentrum wird Crystal Meth stehen. Die Droge berührt alle gesellschaftlichen Schichten. Sie betrifft Berufstätige genauso wie Erwerbslose, Schwangere und Mütter genauso wie Kinderlose." unterstrich die Beigeordnete für Arbeit, Soziales, Gesundheit und Wohnen, Dr. Kristin Klaudia Kaufmann bei der feierlichen Eröffnung der Aktionswoche "Legst du dich mit Crystal an?" am Montag, den 29.05.2017.
Zur Person Wagner Moreira
Wagner Moreira studierte Tanz in seinem Heimatland Brasilien. Seit 2003 lebt er in Deutschland und arbeitet als Pädagoge, Performer und Choreograf. Als Ensemble-Mitglied und Gasttänzer arbeitete er am Gerhart-Hauptmann-Theater Zittau-Görlitz und an der Städtischen Bühne Münster. 2012 absolviert er sein Master of Arts in Choreographie an der Palucca Hochschule für Tanz Dresden. Seine Tätigkeit erstreckt sich über ein breites Spektrum, das Bühnenwerke, Site-Specific-Performances und Performances in öffentlichen Räumen umfasst. Im Herbst 2016 war er Kurator "Tag der Einheit 16" - Brücken bauen - Dresden. Gemeinsam feiern - Dresden.
Weitere Auskünfte zu "High? - Ein Frühlingsopfer":
Wagner Moreira, Draesekestraße 10, 01277 Dresden, Tel. +49 (0) 176 - 41 97 73 53, wlmoreira@hotmail.com, www.high-fruehlingsopfer.de
Weitere Informationen zum KULTURJAHR SUCHT:
Kerstin Zeller/Josefa Hose
Projektschmiede gemeinnützige GmbH, Bautzner Straße 22HH, 01099 Dresden
Tel.: 0351- 320 156 73, kulturjahr-sucht@projektschmiede.net, www.dresden.de/kulturjahr-sucht
Weitere Infos zu dieser Pressemeldung:
Themen in dieser Pressemitteilung:
Unternehmensinformation / Kurzprofil:
Wagner Moreira studierte Tanz in seinem Heimatland Brasilien. Seit 2003 lebt er in Deutschland und arbeitet als Pädagoge, Performer und Choreograf. Als Ensemble-Mitglied und Gasttänzer arbeitete er am Gerhart-Hauptmann-Theater Zittau-Görlitz und an der Städtischen Bühne Münster. 2012 absolviert er sein Master of Arts in Choreographie an der Palucca Hochschule für Tanz Dresden. Er ist tätig als Gastchoreograf an der Palucca Hochschule für Tanz im Rahmen des BA Studiengang Tanzpädagogik, an der Semperoper Dresden und bei Grupo Primeiro Ato - BH Brasilien. Er ist Gasttrainer der Tanzcompany am Gerhart-Hauptmann-Theater Görlitz, am Staatstheater Braunschweig, an den Landesbühnen Sachsen und beim TanzNetzDresden. Seine Tätigkeit erstreckt sich über ein breites Spektrum, das Bühnenwerke, Site-Specific-Performances, Performances im öffentlichen Räumen und Tanzvideos umfasst. Im Herbst 2016 war er Kurator "Tag der Einheit 16" - Brücken bauen - Dresden. Gemeinsam feiern - Dresden.
Pädagoge, Performer und Choreograf
Wagner Moreira
Draesekestraße 10
01277 Dresden
wlmoreira(at)hotmail.com
+49 (0) 176 - 41 97 73 53
wlmoreira.wordpress.com
Datum: 31.05.2017 - 12:05 Uhr
Sprache: Deutsch
News-ID 1494941
Anzahl Zeichen: 4283
Kontakt-Informationen:
Ansprechpartner: Wagner Moreira
Stadt:
Dresden
Telefon: +49 (0) 176 - 41 97 73 53
Kategorie:
Kunst und Kultur
Diese Pressemitteilung wurde bisher 686 mal aufgerufen.
Die Pressemitteilung mit dem Titel:
""High?" - neue Wege in der Suchtprävention"
steht unter der journalistisch-redaktionellen Verantwortung von
Pädagoge, Performer und Choreograf (Nachricht senden)
Beachten Sie bitte die weiteren Informationen zum Haftungsauschluß (gemäß TMG - TeleMedianGesetz) und dem Datenschutz (gemäß der DSGVO).
"I PLAY D(E)AD" möchte im Tanzen das Sterben lernen, aber nicht ohne das Leben zu feiern. Im emotionalen Spagat zwischen dem Tod des Vaters und dem eigenen Sterbenlernenwollen eröffnet Wagner Moreira in seinem Solo ein poetisches Szenario über Pietät und Demut, Mut, Entschlossenheit
state of reality - Kunst in der Wirklichkeit ...
Helena Fernandino und Wagner Moreira setzen mit den Workshops "state of reality" ein Zeichen: Sie schaffen in Dresden Zeit und Raum für Menschen mit und ohne Behinderung sowie mit unterschiedlichen sozialen und körperlichen Hintergründen. Die von ihnen initiierten und von der Aktion Men
Weitere Mitteilungen von Pädagoge, Performer und Choreograf
Medienfassade der PSD Bank Westfalen-Lippe eG zeigt neues Programm ...
Am 1. Juni startet auf der Medienfassade der PSD Bank am Albersloher Weg in Münster ein neues Programm mit vielen Gastbeiträgen hochkarätiger Künstler. Namen wie Bernd Pirrone, Gregor Marzinkowski, Achim Mohné und Uta Kopp sind unter Kennern weithin bekannt, werden aber noch größer, wenn ihre
1250 Jahre Bretten - De Coronas feiern mit dem Stadtfestpublikum ...
Im westlichen Kraichgau in Baden-Württemberg liegt die Stadt Bretten. Das auch als Melanchthron-Stadt bekannte Bretten zählt zu den wenigen deutschen Städten, die auf nun mehr 1250 Jahre Stadtgeschichte zurückblicken können. Grund genug, dieses Ereignis ausgiebig mit einem mehrtägigen Stadtfes
Westfalen-Blatt: Das WESTFALEN-BLATT (Bielefeld) zu Thomas Tuchel ...
Rein sportlich betrachtet ist Thomas Tuchel beim BVB über fast jeden Zweifel erhaben. Er holte den besten Punkteschnitt aller Borussia-Trainer und führte den Klub nach vier verlorenen Endspielen in Folge zum Triumph im DFB-Pokal. Außerdem zog das Team direkt in die Champions League ein. Doch di
KN: Nach AfD-Feiern: Gastwirt in Aukrug gibt auf ...
Nachdem ein Gasthof im schleswig-holsteinischen Aukrug, bei dem die AfD Wahlveranstaltungen abgehalten hatte, zur Zielscheibe öffentlicher Kritik geworden ist, gibt der Gastwirt auf und schließt das Lokal. Dies berichten die Kieler Nachrichten (Mittwochausgabe). In dem Gasthaus "Tivoli&qu




