NOZ: Gesetz soll Missbrauch von Werkverträgen in Fleischbranche beenden
ID: 1495204
Fleischbranche beenden
Entwurf von CDU, CSU und SPD nimmt Schlachtkonzerne in die Pflicht
Osnabrück. CDU, CSU und SPD wollen den Missbrauch von
Werkverträgen in der Fleischindustrie stoppen und dabei
Schlachtkonzerne in die Pflicht nehmen. Wie die "Neue Osnabrücker
Zeitung" (Donnerstag) berichtet, soll am Donnerstag der Bundestag das
"Gesetz zur Sicherung von Arbeitnehmerrechten in der
Fleischwirtschaft" verabschieden. CDU-Parlamentarier Albert Stegemann
sagte dem Blatt: "In den vergangenen Jahren sind vor allem
ausländische Werkvertrags-Arbeiter immer wieder über den Tisch
gezogen worden. Das lassen wir uns als Gesetzgeber nicht länger
bieten."
Schlachter und Zerleger sind meistens nicht direkt bei den
Schlachthöfen angestellt. Diese vergeben die Aufträge an
Subunternehmen. Der Gesetzentwurf sieht laut "NOZ" eine sogenannte
Generalunternehmerhaftung vor: Zahlt ein Subunternehmer seinen
Schlachtern beispielsweise weniger Lohn als ihnen zusteht, soll dafür
künftig der Schlachthofbetreiber gerade stehen. "Wer Arbeit
auslagert, bleibt in der Verantwortung", so Stegemann.
Arbeitsmaterialien wie Schlachtermesser oder -handschuhe sollen
zudem künftig nicht länger vom Lohn abgezogen werden dürfen. Darüber
hinaus will die CDU eine exakte Erfassung der Arbeitszeit
durchsetzen. Nach Angaben von Stegemann machten die Kosten fürs
Personal etwa 70 Prozent der Gesamtkosten in der Fleischindustrie
aus. "Lohndumping ist und war an der Tagesordnung. Damit machen wir
Schluss", so Stegemann.
Pressekontakt:
Neue Osnabrücker Zeitung
Redaktion
Telefon: +49(0)541/310 207
Original-Content von: Neue Osnabr?cker Zeitung, übermittelt durch news aktuell
Themen in dieser Pressemitteilung:
Unternehmensinformation / Kurzprofil:
Bereitgestellt von Benutzer: ots
Datum: 31.05.2017 - 16:09 Uhr
Sprache: Deutsch
News-ID 1495204
Anzahl Zeichen: 2003
Kontakt-Informationen:
Stadt:
Osnabrück
Kategorie:
Wahlen
Diese Pressemitteilung wurde bisher 249 mal aufgerufen.
Die Pressemitteilung mit dem Titel:
"NOZ: Gesetz soll Missbrauch von Werkverträgen in Fleischbranche beenden"
steht unter der journalistisch-redaktionellen Verantwortung von
Neue Osnabrücker Zeitung (Nachricht senden)
Beachten Sie bitte die weiteren Informationen zum Haftungsauschluß (gemäß TMG - TeleMedianGesetz) und dem Datenschutz (gemäß der DSGVO).
Die Kommunen fordern und erwarten vom Bund-Länder-Gipfel an diesem Donnerstag Beschlüsse zu Milliarden-Einsparungen im sozialen Bereich. "Unsere Vorschläge liegen seit Monaten auf dem Tisch, der Tag der Entscheidung ist gekommen, und dabei darf es nicht bei Millionenbeträgen stehen bleiben&
Mehr Steuern für Reiche, weniger für alle Anderen: Was die Linke mit der Steuer vorhat / Linke legt eigenes Steuerkonzept vor - Reichinnek: Regierung macht "Politik für reiche Kumpels" ...
Angesichts der Debatte über eine Steuerreform hat die Linke im Bundestag ein eigenes Konzept vorgelegt und fordert radikale Änderungen bei der Einkommensteuer auf Kosten von Spitzenverdienern und Millionären. "Bisher hat sich die Koalition vor allem dadurch ausgezeichnet, Politik für ihre r
Außenminister bedauert, dass er mit seinen Kindern nicht plattdeutsch spricht/Johann Wadephul sieht sich als mächtigsten Plattsnacker der Welt ...
Bundesaußenminister Johann Wadephul (CDU) bedauert, dass er mit seinen Kindern nicht plattdeutsch spricht. "Sie sind auch ein bisschen traurig, dass sie das nicht gelernt haben", sagte er im Gespräch mit der Neuen Osnabrücker Zeitung (noz). Seine Frau spreche kein Platt. "Das heiß
Weitere Mitteilungen von Neue Osnabrücker Zeitung
stern-RTL-Wahltrend: Union verliert, SPD stabilisiert sich - Wahlbereitschaft steigt - Gabriel punktet nur als Außenminister ...
Die SPD verliert im stern-RTL-Wahltrend nicht weiter an Zustimmung und kann sich bei 25 Prozent stabilisieren, während die Union aus CDU und CSU im Vergleich zur Vorwoche einen Punkt einbüßt auf 38 Prozent. Die FDP behauptet ihre 9 Prozent und wäre nach wie vor drittstärkste Kraft. Die Link
NOZ: Steuerzahlerbund: Arbeitnehmer warten im Schnitt 47 Tage auf den Steuerbescheid ...
Steuerzahlerbund: Arbeitnehmer warten im Schnitt 47 Tage auf den Steuerbescheid Umfrage unter den Finanzämtern - "Hamburger Beamte am schnellsten, Bremen Schlusslicht" Berlin. Deutsche Arbeitnehmer müssen im Schnitt 47 Tage warten, bis das Finanzamt ihre Steuererklärung bearbei
NOZ: Industrie-und Handelskammertag fordert Investitionsfonds auf EU-Ebene ...
Industrie-und Handelskammertag fordert Investitionsfonds auf EU-Ebene Präsident Schweitzer: Schwächere Länder bei Strukturreformen begleiten - "Deutschland muss mindestens ein Fünftel einzahlen" Osnabrück. Der Deutsche Industrie-und Handelskammertag (DIHK) hat sich für die
phoenix Live: 10-Punkte-Plan für Grünes Regieren& Li Keqiang bei Angela Merkel - Mittwoch, 31. Mai 2017, 10.00 Uhr und 17.30 Uhr ...
Bereits im März haben die Grünen ihr Wahlprogramm für die Bundestagswahl im Herbst präsentiert. Nun werden die wichtigsten Ziele noch einmal gebündelt: Die beiden Spitzenkandidaten Katrin Göring-Eckardt und Cem Özdemir stellen in Berlin ihren "10-Punkte-Plan für Grünes Regieren"




