Studie: Auch "Digital Leader" brauchen alte Management-Tugenden

Studie: Auch "Digital Leader" brauchen alte Management-Tugenden

ID: 1504163
(ots) - Vorstände und Geschäftsführer sind sich einig:
Werteorientierte Führung und Mitarbeiterentwicklung sind auch in
Zeiten der Digitalisierung die wichtigsten Kompetenzen eines Top
Managers. Dennoch gibt es kein schablonenartiges "Digital-Profil" für
Führungskräfte. Die digitale Reise eines Unternehmens erfordert
Manager mit unterschiedlichen Stärken, um diese Transformation
entweder vorzudenken oder im konkreten Unternehmensalltag umzusetzen.
Das sind Ergebnisse der Studie "Digital Leadership 2017", für die im
Auftrag der Personalberatung Rochus Mummert mehr als 100 Top Manager
aus deutschen Unternehmen befragt wurden.

Für die Rochus-Mummert-Studie wurden die Teilnehmer konkret
befragt, wie sich vor dem Hintergrund der Digitalisierung die
wichtigsten Kompetenzen von Top Managern (CEO, Geschäftsleitung
etc.), Führungskräften der 2. und 3. Ebene sowie sogenannter "Digital
Leader" (beispielsweise Chief Digital Officer) unterscheiden. "Unsere
Studie zeigt, dass sich die 'digitale Führungskraft' nicht in eine
Schablone pressen lässt", erläutert Dr. Carlo Mackrodt, Partner bei
Rochus Mummert, die Ergebnisse. "Die Unternehmen benötigen für ihre
digitale Transformation vielmehr Manager mit ganz unterschiedlichen
Stärken. Die einen sind eher die strategischen oder technologischen
Vordenker, die anderen kümmern sich um die reibungslose Umsetzung der
Strategie im Geschäftsalltag."

Denn während auf Ebene der Geschäftsleitung die "Entwicklung
digitaler Szenarien" den beiden Kompetenzen "Werteorientierte
Führung" und "Mitarbeiterentwicklung" recht deutlich den Vortritt
lassen muss, rangiert diese Anforderung bei den Digital Leadern fast
gleichauf mit der "Entwicklung digital gestützter Geschäftsmodelle"
an der Spitze. Dahinter folgt eine "hohe Affinität zu High-Tech- und
digitalen Themen".



Dieses technologische Interesse wird zwar auch von den Managern
der 2. und 3. Ebene erwartet, ihre wichtigsten Stärken sollten aber
bei den Kompetenzen "Initiative und Verantwortung",
"Umsetzungsstärke" sowie "Mitarbeiterentwicklung" liegen. "Dass die
sogenannten weichen Kriterien aber auch bei CDO und Co. zu den
Top-Ten-Kompetenzen gehören, zeigt deutlich die Vielschichtigkeit der
Anforderungsprofile", so Rochus-Mummert-Partner Mackrodt. "Ein
Digital Leader sollte also kein reiner Techniker oder Visionär sein,
sondern muss auch immer die klassischen Management-Tugenden
mitbringen."

Hintergrundinformationen

Für die Rochus-Mummert-Studie "Digital Leadership 2017" wurden im
Februar und März dieses Jahres 114 Eigentümer und Top Manager
deutscher Unternehmen befragt. 48 Prozent der Teilnehmer sind
Vorstände oder Geschäftsführer, weitere 20 Prozent fungieren als
Geschäftsbereichsleiter. Die meisten Teilnehmer arbeiten im
Apparate-, Maschinen- und Anlagenbau, dem Sektor Chemie/Pharma, der
Automobilindustrie sowie in der ITK-Branche. Die Studie wurde
geleitet von Dr. Carlo Mackrodt (Carlo.Mackrodt@RochusMummert.com),
Partner im Münchener Büro von Rochus Mummert, und Herrn Peter Schoppe
(Peter.Schoppe@RochusMummert.com), Associate Partner im Münchener
Büro von Rochus Mummert, die bei Rochus Mummert das Thema Digital
Leadership verantworten.

Über Rochus Mummert (www.rochusmummert.com)

Dr. Rochus Mummert gründete vor gut 40 Jahren die heute unter der
Dachmarke Rochus Mummert firmierende Unternehmensberatung, die sich
der Gewinnung und Förderung von Management-Elite verpflichtet hat.
Seitdem wurden mehr als 35.000 Führungskräfte, Gesellschafter und
Unternehmer beraten, mehrere tausend Top-Management-Positionen
erfolgreich besetzt und zahlreiche Management-Potenzial-Analysen
sowie Management- und Gesellschafter-Beratungen durchgeführt. Die
Erfahrung des Hauses erstreckt sich auf alle Wirtschaftszweige,
Funktionen und Unternehmensgrößen - im Inland wie im Ausland, im
mittelständischen Bereich wie auch in Konzernen. Durch die Ergebnisse
der Arbeit zählt Rochus Mummert zu den Marktführern in Deutschland
und hat sich in den Top Ten der Branche etabliert.



Pressekontakt:
Arne Stuhr
corpNEWSmedia
Thöring & Stuhr
Kommunikationsberatung
Tel: +49 (0) 40 207 69 69 8-3
E-Mail: arne.stuhr@corpnewsmedia.de

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Datum: 27.06.2017 - 10:00 Uhr
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