stern-RTL-Wahltrend: Homo-Ehe ohne Einfluss auf Wahlabsichten - Mehrheit unterstellt CDU/CSU und SPD taktisches Spiel
ID: 1507438
vorigen Woche haben die Wahlabsichten der Bundesbürger bislang kaum
beeinflusst. Die Union büßt im stern-RTL-Wahltrend einen Prozentpunkt
ein und kommt auf 39 Prozent. Die SPD liegt unverändert mit 23
Prozent nun 16 Punkte hinter der Union. Während die Linke bei 9
Prozent bleibt, geben die Grünen im Vergleich zur Vorwoche einen
Zähler ab auf jetzt 8 Prozent. Die FDP legt um einen zu auf ebenfalls
8 Prozent. Wie in den Wochen zuvor stagniert die AfD bei 7 Prozent.
Auf die sonstigen kleinen Parteien entfallen zusammen 6 Prozent. Der
Anteil der Nichtwähler und Unentschlossenen beträgt 21 Prozent.
Bei der Kanzlerpräferenz verliert Angela Merkel einen weiteren
Prozentpunkt, während der Wert von SPD-Kanzlerkandidat Martin Schulz
unverändert bleibt. Wenn der Kanzler direkt gewählt werden könnte,
würden sich 51 Prozent aller Wahlberechtigten für Merkel entscheiden
und 22 Prozent für ihren SPD-Herausforderer Martin Schulz.
Nach einer weiteren Forsa-Umfrage im Auftrag des stern befürwortet
eine Mehrheit von 69 Prozent der Deutschen die am vergangenen Freitag
im Bundestag beschlossene rechtliche Gleichstellung homosexueller
Partnerschaften mit der traditionellen Ehe von Mann und Frau.
Befragt, welche Partei sich für die Homo-Ehe am stärksten engagiert
habe, nennen 32 Prozent die Grünen, 20 Prozent die SPD, 7 Prozent die
Linke, 5 Prozent die CDU und 2 Prozent die FDP, die wie die Grünen
und die SPD die Einführung der "Ehe für alle" zur Bedingung für eine
Koalition nach der Bundestagswahl machen wollte. 82 Prozent der
Bundesbürger unterstellen der Union und der SPD angesichts ihres
Umgangs mit dem Thema in der vergangenen Woche vor allem
wahltaktische Motive.
Datenbasis Wahltrend: Das Forsa-Institut befragte vom 26. bis 30.
Juni 2017 im Auftrag des Magazins stern und des Fernsehsenders RTL
2503 repräsentativ ausgesuchte Bundesbürger, die durch eine
computergesteuerte Zufallsstichprobe ermittelt wurden. Die
statistische Fehlertoleranz liegt bei +/- 2,5 Prozentpunkten.
Datenbasis Ehe-Umfrage: Das Forsa-Institut befragte am 29. und 30.
Juni 2017 im Auftrag des Magazins stern 1002 repräsentativ
ausgesuchte Bundesbürger, die durch eine computergesteuerte
Zufallsstichprobe ermittelt wurden. Die statistische Fehlertoleranz
liegt bei +/- 3 Prozentpunkten.
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Sabine Grüngreiff, Gruner + Jahr Unternehmenskommunikation, Telefon
040 - 3703 2468, gruengreiff.sabine@guj.de, oder Matthias Bolhöfer,
RTL-Kommunikation, Telefon 0221 - 4567 4227 (nur Wahltrend)
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Datum: 05.07.2017 - 07:00 Uhr
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