NOZ: Juli-Chef wünscht sich "mehr Macron in der FDP"
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Kuhle lobt Frankreichs Modernisierungskurs
Osnabrück. Die FDP sollte sich nach Meinung ihrer
Jugendorganisation "Junge Liberale" (Juli) ein Vorbild am neuen
französischen Präsidenten Emmanuel Macron nehmen. Im Gespräch mit der
"Neuen Osnabrücker Zeitung" (Mittwoch) sagte Juli-Vorsitzender
Konstantin Kuhle: "Ich würde mir in der FDP mehr Macron wünschen."
Die Pläne des Franzosen zur Modernisierung Europas und der
politischen Kultur seien beispielhaft, so Kuhle. Dessen ermutigende
Politik sei zwar schwer umzusetzen, verdiene aber Unterstützung.
Auch parteiintern sind nach Meinung des Juli-Chefs
Modernisierungen fällig. Kuhle wünschte sich weniger Hürden bei der
Parteikarriere. Er plädiere für offene Modelle der
Parteiendemokratie, wie Vorwahlen oder Onlineabstimmungen statt
Delegiertenentscheidungen. Kuhle forderte außerdem, dass das
Wohnortprinzip entfällt, das eine Mitgliedschaft im Kreisverband des
Wohnortes gebietet. Das gehe an der Lebensrealität vieler junger
Menschen vorbei, so der 28-Jährige: "Das muss man an die persönliche
Biografie anpassen können. Wer öfter umzieht, sollte nicht immer
wieder von vorne anfangen müssen."
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Datum: 12.07.2017 - 05:00 Uhr
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