NOZ: NOZ: Fipronil-Skandal: Kritik an niederländischen Behörden aus Deutschland
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Behörden aus Deutschland
Eier-Zertifizierer sieht Aufklärung durch Nachbarland ausgebremst
- KAT-Vorsitzender Ripke: Niederlande haben keine Liste potenziell
betroffener Betriebe freigegeben
Osnabrück. Aus Deutschland wird Kritik an der Arbeit
niederländischer Behörden im Fipronil-Skandal laut. Der europaweit
größte Eier-Zertifizierer KAT kritisiert die schleppende
Zusammenarbeit. Friedrich-Otto Ripke, Vorsitzender des Vereins für
kontrollierte alternative Tierhaltungsformen (KAT) sagte der "Neuen
Osnabrücker Zeitung" (Freitag): "Der Datenfluss aus den Niederlanden
lässt deutlich zu wünschen übrig. Man muss überprüfen, ob so ein
Verhalten überhaupt europarechtskonform ist."
Laut Ripke haben die Behörden aus dem Nachbarland nach wie vor
keine Liste potenziell betroffener Betriebe freigegeben. "Das
verzögert die Aufklärung in Deutschland und lässt die Verbraucher im
Unklaren. Das geht in so einer Situation gar nicht", sagte Ripke. Dem
Eier-Zertifizierer KAT gehören europaweit 2200 Legehennenbetriebe an,
fast jedes Ei in deutschen Supermärkten kommt aus einem
KAT-zertifizierten Betrieb.
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Datum: 03.08.2017 - 16:04 Uhr
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