Auch Passivrauchen kann töten / Von 47.000 Todesfällen durch Lungenkrebs entfallen 6.000 auf Passivrauchen / Nebenstromrauch hat mehr Schadstoffe als Zigarettenrauch
ID: 1520581
Wissenschaftlicher Leiter "Länger besser leben."-Institut,
Universität Bremen
Wir haben uns bereits daran gewöhnt, dass auf Zigarettenpackungen
Fotos aufgedruckt sind, die uns allen die Folgen des Rauchens
drastisch zeigen. Gefäßschäden, die zu Durchblutungsstörungen oder zu
Amputationen an Füßen und Beinen führen, dunkel gefärbte Lungen mit
Teerablagerungen oder Krebs gehören zu den schlimmen
Begleiterscheinungen von dauerndem Zigarettenkonsum - mit dem die
Menschen sich selber schaden.
2012 sind in Deutschland 47.000 Menschen an Lungenkrebs gestorben.
Aber es gibt weitere Folgen: Rauchen ist neben mangelnder Bewegung
und ungesunder Ernährung einer der wichtigsten Risikofaktoren für
chronische, nicht übertragbare Krankheiten wie
Herz-Kreislaufkrankheiten, chronische Atemwegserkrankungen, Krebs und
Typ 2 Diabetes - nahezu jedes Organ im Körper kann geschädigt werden,
besonders die Atemwege und das Herz-Kreislaufsystem.
Chronisch obstruktive Lungenerkrankungen, besser als COPD bekannt,
sind fast ausschließlich auf das Rauchen zurückzuführen. Insgesamt
kostet Rauchen nicht nur viel Geld, es "kostet" auch Lebensjahre.
Das Leben wird um durchschnittlich zehn Jahre verkürzt, jedes Jahr
sterben 110.000 bis 140.000 Menschen an den Folgen des Rauchens.
Daher ist es längst überfällig, dass die Werbung und die Automaten
für Zigaretten verboten und die Zigarettenpackungen teurer werden,
damit gerade junge Menschen nicht mehr mit dem Rauchen anfangen.
Es sind aber nicht nur die Raucher selber, die sich schaden, sie
schaden auch den Menschen um sie herum, wenn sie in geschlossenen
Räumen rauchen. Von den 47.000 Todesfällen durch Lungenkrebs
entfallen etwa 6.000 auf Passivrauchen, 7,6 Prozent der männlichen
und 4,7 Prozent der weiblichen Lungenkrebstodesfälle. Dies sind die
Folgen, die durch das Einatmen des Zigarettenqualms und vor allem
durch das Einatmen des Nebenstromrauchs zustande kommen, der beim
Glimmen der Zigaretten entsteht und mehr Schadstoffe enthält als der
Zigarettenrauch.
Ein Rauchstopp wirkt sich sofort positiv auf die Gesundheit aus
und reduziert langfristig das Risiko für die durch das Rauchen
verursachten Erkrankungen. Im Präventionsprogramm "Länger besser
leben." der Krankenkasse BKK24 werden beispielsweise verschiedene
Methoden der Rauchentwöhnung angeboten, die helfen, von den
Glimmstängeln loszukommen. Nutzen Sie dieses Angebot - Gesundheit,
Wohlbefinden und Mitmenschen werden es danken.
Pressekontakt:
"Länger besser leben."-Institut
an der Universität Bremen
Wissenschaftlicher Leiter Prof. Gerd Glaeske
E-Mail: glaeske@uni-bremen.de
Telefon: 0421 218 58558
www.bkk24.de/lbl-institut
Original-Content von: BKK24, übermittelt durch news aktuell
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Datum: 15.08.2017 - 14:37 Uhr
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Kategorie:
Gesundheitswesen - Medizin
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