NOZ: Fangewalt: Polizeigewerkschaft DPolG fordert von Fußball-Verbänden millionenschwere Sicherheitsgebühr
ID: 1520726
Fußball-Verbänden millionenschwere Sicherheitsgebühr
Vorsitzender Wendt: Einsätze dürfen nicht alleine auf Kosten der
Steuerzahler gehen
Osnabrück. Wegen der steigenden Polizeieinsätze bei Fußballspielen
fordert die Deutsche Polizeigewerkschaft (DPolG) von den
Fußball-Verbänden erneut eine millionenschwere Sicherheitsgebühr. In
einem Gespräch mit der "Neuen Osnabrücker Zeitung" (Mittwoch) sagte
der Gewerkschafts-Vorsitzende Rainer Wendt: "Fast ein Drittel der
Bereitschaftspolizei ist nur noch mit Einsätzen rund um
Fußball-Stadien beschäftigt. Wenn ganze Hundertschaften ausrücken,
darf das nicht allein auf Kosten der Steuerzahler gehen." Er fügte
hinzu: "Die Verbände müssen dafür zahlen." Der Deutsche Fußball-Bund
(DFB) und die Deutsche Fußball Liga (DFL) sollten sich an den rund
100 Millionen Euro Kosten jährlich für Polizeieinsätze beteiligen,
und zwar mit etwa der Hälfte der Summe. Dies könnten die Verbände,
die Milliarden-Einnahmen hätten, gut stemmen. Die Vereine sollte man
von der Zahlung allerdings ausnehmen. Wendt sagte: "Kleine Vereine
können solche Gebühren nicht aufbringen, das würde den Wettbewerb
verzerren."
Der Gewerkschaftschef will diese Gebühr nicht nur auf den Fußball
oder den Sport beschränken. Rainer Wendt sagte: "Solche Gebühren
sollte es für alle Veranstaltungen mit kommerziellem Charakter geben,
vom Fußballspiel über Rockkonzerte bis zu Volksfesten." Nur
Kirchentage und Demonstrationen seien auszunehmen.
Nach Ansicht von Wendt ist es nicht möglich, noch mehr
Polizeikräfte gegen die wachsende Fangewalt im Fußball einzusetzen.
Tausende Bereitschaftspolizisten seien rund um den Fußball im
Einsatz. "Das ist nicht mehr zu steigern, ohne dass anderswo
Sicherheitslücken gerissen werden", betonte der Gewerkschaftschef.
Terrorbekämpfung, Kriminalitätsabwehr und die tägliche
Einsatzbewältigung führten schon jetzt zu Millionen von Überstunden.
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Datum: 16.08.2017 - 05:00 Uhr
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