Studie zur Standort-Dynamik des Freistaats - Brossardt: "Ranking trotz dynamischen Wachstums der Schwellenländer gehalten"
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e. V. hat die IW Consult GmbH damit beauftragt, die Dynamik des
Industriestandorts Bayern im internationalen Vergleich zu
analysieren. Das Ergebnis: Als einem von wenigen klassischen
Industriestandorten gelang es dem Freistaat, seine Standortqualität
in den vergangenen 15 Jahren im Vergleich zu seinen wichtigsten
Wettbewerbern konstant zu halten. Im internationalen Dynamikvergleich
der industriellen Standortbedingungen erreicht Bayern mit 100,2
Indexpunkten Rang 21. "Auf den vorderen Plätzen des Dynamik-Rankings
sind fast ausschließlich Schwellenländer zu finden, deren
Standortfaktoren sich von niedrigem Niveau aus dynamisch verbessern.
Nur sehr wenige fortgeschrittene Industriestaaten weisen eine bessere
oder ähnliche Dynamik wie der Freistaat auf", erklärt vbw
Hauptgeschäftsführer Bertram Brossardt.
Bayern konnte trotz seines hohen Ausgangsniveaus in den
vergangenen 15 Jahren in ausgewählten Bereichen deutliche
Fortschritte erzielen. Vor allem in den klassischen Stärken
Infrastruktur und Wissen. Zu einer hohen Entwicklungsdynamik im
Teilranking Infrastruktur, bei dem Bayern Platz zwei belegt, führten
vor allem Verbesserungen der Informations- und
Kommunikationsinfrastruktur sowie der Leistungsfähigkeit von
Logistiksystemen. Im Bereich Wissen liegt Bayern auf Platz neun und
profitiert laut Studie vor allem von Verbesserungen bei den
Beziehungen zwischen Arbeitgebern und Arbeitnehmern. Aber auch bei
Humankapital und Innovationsumfeld konnte der Freistaat weitere
Fortschritte erzielen.
Dennoch warnt Brossardt: "Es ist Vorsicht geboten. Die Platzierung
Bayerns im Dynamik-Ranking ging in den vergangenen Jahren im
Vergleich mit allen Standorten zurück. Diese Entwicklung liegt vor
allem am kräftigen Aufholprozess der Entwicklungs- und
Schwellenländer. Schon heute ist China unser mit Abstand größter
Wettbewerber auf dem Weltmarkt, zugleich liegt es im Dynamik-Ranking
der Standortqualität auf Platz eins. Die Herausforderungen sind also
enorm. Die Wettbewerbsfähigkeit unseres Industriestandorts muss
wieder in den Fokus genommen werden."
Studiendownload: www.vbw-bayern.de/studie_dynamikranking
Kontakt:
Dirk Strittmatter, Tel. 089-551 78-203,
E-Mail: dirk.strittmatter@ibw-bayern.de
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Datum: 30.08.2017 - 09:46 Uhr
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