Juli 2017: 1,6 % mehr Erwerbstätige im Vorjahresvergleich
ID: 1525008
Sperrfrist: 31.08.2017 08:00
Bitte beachten Sie, dass diese Meldung erst nach Ablauf der
Sperrfrist zur Veröffentlichung freigegeben ist.
Im Juli 2017 waren nach vorläufigen Berechnungen des Statistischen
Bundesamtes (Destatis) rund 44,2 Millionen Personen mit Wohnort in
Deutschland erwerbstätig. Gegenüber Juli 2016 nahm die Zahl der
Erwerbstätigen um 688 000 Personen oder 1,6 % zu. In den Monaten des
ersten Halbjahres 2017 hatte der Anstieg gegenüber dem Vorjahr
jeweils bei 1,5 % gelegen. Erwerbslos waren im Juli 2017 rund 1,5
Millionen Personen, 263 000 weniger als ein Jahr zuvor.
Die Zahl der Erwerbstätigen stieg im Vormonatsvergleich nach
vorläufigen Ergebnissen der Erwerbstätigenrechnung im Juli 2017 um 1
000 Personen an. Die Zunahme von Juni auf Juli 2017 war geringer als
im Durchschnitt der letzten fünf Jahre (+ 10 000 Personen).
Saisonbereinigt, das heißt nach rechnerischer Ausschaltung der
üblichen jahreszeitlich bedingten Schwankungen, nahm die
Erwerbstätigenzahl im Juli 2017 gegenüber dem Vormonat um 42 000
Personen oder 0,1 % zu.
Nach Ergebnissen der Arbeitskräfteerhebung lag die Zahl der
Erwerbslosen im Juli 2017 bei 1,55 Millionen Personen. Im Vergleich
zum Vormonat nahm sie um 0,6 % oder 18 000 Personen ab. Bereinigt um
saisonale und irreguläre Einflüsse, betrug die Zahl der Erwerbslosen
1,59 Millionen Personen. Sie war damit um rund 27 000 Personen
niedriger als im Vormonat. Die bereinigte Erwerbslosenquote lag im
Juli 2017 bei 3,7 %.
Tief gegliederte Daten und lange Zeitreihen können in der
Datenbank GENESIS-Online abgerufen werden: Die Daten zu
Erwerbstätigen aus der Erwerbstätigenrechnung sind unter den
Tabellennummern 13321-0001 (Monate), 13321-0002 (Quartale)
beziehungsweise 81000-0011 (Jahre) verfügbar. Die Daten zu
Erwerbstätigen und Erwerbslosen aus der Arbeitskräfteerhebung können
unter der Tabellennummer 13231-0001 (Monate) abgerufen werden.
Methodische Hinweise:
Ab dem Berichtsjahr 2016 wurde die Stichprobe des Mikrozensus und
der darin integrierten Arbeitskräfteerhebung auf die Datenbasis des
Zensus 2011 umgestellt. Durch diese Umstellung ist die
Vergleichbarkeit der Ergebnisse des Mikrozensus 2016 mit den
Vorjahren eingeschränkt. Ausführlichere Erläuterungen finden Sie
unter www.destatis.de --> Zahlen & Fakten --> Gesamtwirtschaft &
Umwelt --> Arbeitsmarkt --> Erläuterungen zur Arbeitsmarktstatistik
--> Methodische Aspekte des Mikrozensus 2016 - Arbeitsmarkt.
Die Erwerbstätigenzahlen aus der Erwerbstätigenrechnung und aus
der Arbeitskräfteerhebung unterscheiden sich. Die Abweichungen sind
auf die unterschiedlichen eingesetzten Konzepte der beiden
Statistiken zurückzuführen. Nähere Hinweise zu den Hintergründen der
Ergebnisunterschiede zwischen Arbeitskräfteerhebung und
Erwerbstätigenrechnung finden Sie in den Erläuterungen zur Statistik
unter www.destatis.de --> Zahlen & Fakten --> Gesamtwirtschaft &
Umwelt --> Arbeitsmarkt --> Methoden --> Erläuterungen zur Statistik
--> Abweichungen zwischen Erwerbstätigenrechnung und Mikrozensus bei
der Zahl der Erwerbstätigen.
Erwerbstätige und Erwerbslose werden nach dem Erwerbsstatuskonzept
der Internationalen Arbeitsorganisation (ILO) gezählt. Die
ausgewiesene Erwerbslosigkeit darf deswegen nicht mit der
registrierten Arbeitslosigkeit verwechselt werden, die von der
Bundesagentur für Arbeit entsprechend dem Sozialgesetzbuch
veröffentlicht wird. Für die Berechnung der Erwerbslosenquoten werden
im Europäischen Statistischen System einheitlich die Ergebnisse der
Arbeitskräfteerhebung zugrunde gelegt.
Die vollständige Pressemitteilung (inklusive PDF-Version) mit
Tabellen sowie weitere Informationen und Funktionen sind im
Internet-Angebot des Statistischen Bundesamtes unter
http://www.destatis.de/presseaktuell zu finden.
Weitere Auskünfte geben:
für den Bereich der Erwerbstätigenrechnung:
Ulf-Karsten Keil,
Telefon: +49 (0) 611 / 75 26 33
für den Bereich der Arbeitskräfteerhebung:
Andreas Grau,
Telefon: +49 (0) 611 / 75 21 24,
www.destatis.de/kontakt
Rückfragen an obigen Ansprechpartner oder an:
Statistisches Bundesamt
Pressestelle
E-Mail: presse@destatis.de
Original-Content von: Statistisches Bundesamt, übermittelt durch news aktuell
Themen in dieser Pressemitteilung:
Unternehmensinformation / Kurzprofil:
Bereitgestellt von Benutzer: ots
Datum: 31.08.2017 - 08:00 Uhr
Sprache: Deutsch
News-ID 1525008
Anzahl Zeichen: 4841
Kontakt-Informationen:
Stadt:
Wiesbaden
Kategorie:
Arbeit
Diese Pressemitteilung wurde bisher 303 mal aufgerufen.
Die Pressemitteilung mit dem Titel:
"Juli 2017: 1,6 % mehr Erwerbstätige im Vorjahresvergleich"
steht unter der journalistisch-redaktionellen Verantwortung von
Statistisches Bundesamt (Nachricht senden)
Beachten Sie bitte die weiteren Informationen zum Haftungsauschluß (gemäß TMG - TeleMedianGesetz) und dem Datenschutz (gemäß der DSGVO).
(die Veröffentlichungen erfolgen in der Regel um 8.00 Uhr) Montag, 29.06.2026 (Nr. N043) Bruttoinvestitionen des Staates, Jahre 2000-2025/1. Quartal 2026 (Nr. 223) Deutsche Erfolge im Finale des Europäischen Statistikwettbewerbs 2026 (Nr. 224) Ausbildungsförderung (Aufstiegs-BAföG), Jahr 202
452 900 untergebrachte wohnungslose Personen Ende Januar 2026 in Deutschland ...
- Untergebrachte Wohnungslose im Schnitt 31 Jahre alt und mehrheitlich männlich - Mehr als ein Viertel der Personen sind ukrainische Staatsangehörige - Nach Haushalts- und Familienkonstellation bilden Alleinstehende mit 35 % die größte Gruppe unter den untergebrachten Wohnungslosen Zum Stichta
Zahl der schweinehaltenden Betriebe sinkt weiter: -3,6 % im Mai 2026 gegenüber dem Vorjahr ...
- Zahl der schweinehaltenden Betriebe sinkt binnen Jahresfrist, Schweinebestand steigt aber um 0,6 % auf 21,0 Millionen Tiere - Trend zu größeren Betrieben hält an: Rund 1 400 Schweine pro Betrieb im Mai 2026, zehn Jahre zuvor waren es durchschnittlich rund 300 Tiere weniger - Rinderbestand blei
Weitere Mitteilungen von Statistisches Bundesamt
Ausgezeichnet! Das sind die erfolgreichsten Online-Jobbörsen - ermittelt aus über 33.000 Arbeitgeber- und Bewerberstimmen ...
Mehr als 23.000 Bewerber und über 10.000 Arbeitgeber bewerten ihre Zufriedenheit mit Online-Jobbörsen unter Jobboersencheck.de. Als Testsieger in verschiedenen Kategorien gehen hervor: Jobware, StepStone, Regio-Jobanzeiger, Jobvector, Empfehlungsbund, Gigajob, Azubiyo, Unicum, Kimeta, Glassdoo
Pfeiffer: Fachkräftemangel ist größtes Wachstumshemmnis ...
Deutschland braucht geeignete und qualifizierte Fachkräfte in großer Zahl Am heutigen Mittwoch beriet das Bundeskabinett den Fortschrittsbericht des Fachkräftekonzepts der Bundesregierung. Hierzu erklärt der wirtschafts- und energiepolitische Sprecher der CDU/CSU-Bundestagsfraktion, Joac
Hays und Xing bauen ihre Partnerschaft aus ...
Die XING E-Recruiting GmbH und der Personaldienstleister Hays haben ihre Partnerschaft weiter vertieft. Künftig wird Hays die Möglichkeiten, die das berufliche Online-Netzwerk mit dem Lizenzpaket XING E-Recruiting 360° zur Suche und Ansprache von Fachkräften im deutschsprachigen Raum bietet,
Carsharing: Auto teilen und Steuern sparen - geht das? (FOTO) ...
Keine Parkgebühren, eigene Stellplätze zum Abholen und Zurückbringen, bessere Vernetzung mit öffentlichen Verkehrsmitteln - all diese Privilegien sind beim sogenannten Carsharing möglich: Grundlage dafür ist das neue Carsharing-Gesetz, das am 1. September 2017 in Kraft treten soll. Doc




