Finnische Pelztierzüchter agieren sofort, um vereinzelte Fälle übergewichtiger Füchse in Zukunft auszuschließen
ID: 1525961
rekrutieren derzeit zusätzliche Veterinäre, zudem intensivieren sie
ihre Zusammenarbeit mit den Behörden, um den im Frühjahr
aufgetretenen Fall übergewichtiger Füchse in Zukunft definitiv
ausschließen zu können. Die Umsetzung des wissenschaftsbasierten
WelFur-Programms zum Wohlergehen der Tiere in Farmen wird dabei eine
wichtige Rolle spielen.
"Wir akzeptieren keine übergewichtigen oder kranken Tiere. Das
Wohlergehen der Tiere und ein verantwortungsvolles Züchten sind
Grundpfeiler unserer Arbeit. Im August wurden fünf Fälle
übergewichtiger Füchse den Behörden angezeigt. Wir haben die Farmen
sofort überprüft und dabei keine übergewichtigen Tiere gefunden. Die
Haltungssysteme waren in gutem Zustand. Auch wenn nur ein Bruchteil
unserer Tiere nicht in Ordnung ist, so nehmen wir das sehr ernst",
sagt Marja Tiura, Geschäfts-führerin des finnischen
Pelztierzüchterverbandes ProFur.
Das wissenschaftsbasierte WelFur-Programm zur Bewertung des
Wohlergehens der Tiere wird derzeit in ganz Europa umgesetzt. Die
finnischen Zertifizierungsregeln werden noch wirkungsvoller
ausgestaltet und mögliche Verletzungen werden noch stärker
sanktioniert. Wenn das WelFur-Programm in vollem Umfang umgesetzt
ist, werden in Finnland nur noch WelFur-zertifizierte Fuchsfelle
verkauft. Verliert eine Farm dieses Zertifikat, so verliert sie auch
die Verkaufskanäle.
Es hätte schneller zum Tierschutz beigetragen, wenn die Vorfälle
unmittelbar nach Entdeckung von der filmenden Tierrechtsorganisation
an die Behörden gemeldet worden wären und nicht erst einen Skandal
unterstellend Monate später ausschließlich an die Medien.
www.fureurope.eu/publications/welfur-information-brochure
Pressekontakt:
Marja Tiura +358 505113060
Susanne Kolb-Wachtel +49 69-242635-40
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Datum: 04.09.2017 - 10:36 Uhr
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