Kranke Kinder - Gestresste Eltern - Umfrage: Viele Eltern belastet Spagat zwischen Kinderwohl und beruflicher Verpflichtung - Noch immer kümmern sich vor allem die Mütter
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dann bedeutet das für die meisten Eltern enormen Stress. Natürlich
steht die Sorge um das kranke Kind dabei fast immer (81,8 %) im
Vordergrund, wie eine repräsentative Umfrage im Auftrag des
Apothekenmagazins "Baby und Familie" herausfand. Allerdings kommen
bei berufstätigen Eltern schnell große Probleme rund um die
Organisation des Alltags hinzu. Jeder Dritte (33,9 %) betont, dass
ihm im Krankheitsfall des Kindes die kurzfristige Umorganisation
beruflicher Verpflichtungen oder wichtiger Termine große Sorgen
bereite. Ein Fünftel der Eltern (19,8 %) hat Angst, sich vor seinem
Arbeitgeber oder vor Kollegen rechtfertigen zu müssen, weshalb man zu
Hause bei seinem Kind geblieben ist. Und jeder Siebte (13,8 %) macht
sich Gedanken, wie er seine anstehende Arbeit trotz der notwendigen
Betreuung seines Kindes rechtzeitig schaffen soll. Wie die Studie
weiter zeigt, sind die Sorgen nicht ganz unberechtigt: Tatsächlich
gibt jeder Zwölfte (8,6 %) an, er habe schon einmal eine
Arbeitsstelle aufgeben müssen oder ihm sei gekündigt worden, weil er
aufgrund der Krankheiten seines Kindes so viele Fehlzeiten hatte.
Der Umfrage zufolge schultern in Deutschland vor allem die Mütter
die Organisation rund um das kranke Kind. Demnach bleibt in zwei
Dritteln der Familien hauptsächlich die Mutter zuhause am Krankenbett
(67,7 %). Nur in drei von zehn Fällen (29,9 %) kümmern sich Mutter
und Vater abwechselnd. Jeder Fünfte (19,0 %) gibt an, bei ihnen
versorgten die Großeltern den kranken Nachwuchs. Und nur in jedem 16.
Haushalt kümmert sich hauptsächlich der Vater (6,4 %). Für die Mütter
ist die Situation oft nur schwer zu stemmen: Jede Siebte (14,0 %)
betont, es stelle für sie eine besonders große Belastung dar, dass
die ganze Organisation an ihr alleine hänge und sie keine
Unterstützung habe.
Das Apothekenmagazin "Baby und Familie" widmet sich in seiner
neuesten Ausgabe ausführlich dem Thema Kinderkrankheiten. Neben Tipps
für die Hausapotheke liefert das Magazin auch wichtige Informationen
zu Arbeitnehmerrechten im Krankheitsfall von Kindern.
Quelle: Eine repräsentative Online-Umfrage des Apothekenmagazins
"Baby und Familie", durchgeführt von der Bilendi GmbH, Berlin bei 501
Eltern mit mindestens einem Kind im Alter bis einschließlich vier
Jahren.
Dieser Text ist nur mit Quellenangabe "Baby und Familie" zur
Veröffentlichung frei.
Pressekontakt:
Katharina Neff-Neudert
Tel. 089 / 744 33 360
Fax 089 / 744 33 459
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Datum: 05.09.2017 - 10:00 Uhr
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