Lausitzer Rundschau: Stadt am See und Strukturwandel
Entwicklung in Großräschen
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darauf eine präzise Antwort geben. Und im Tourismus das Äquivalent
für Tausende wegfallende, gut bezahlte Industrie-Arbeitsplätze zu
finden - diesen Zahn hat sich auch die Lausitz ziehen lassen. Trotz
des entstehenden Seenlandes. Aber das eine zu tun, ohne das andere
aus dem Blick zu verlieren, ist die Devise. IBA-Chef Prof. Rolf Kuhn
ist nie müde geworden, den weichen Standortfaktor Seenland so
überzeugend zu preisen, dass Investoren in der Region hängen bleiben
müssen. Für die IBA war Großräschen stets ein Musterschüler. Dem
Strukturbruch nach 1990 mit Deindustrialisierung und Wegzug setzte
die Stadt das Projekt "Großräschen am See" entgegen. Jetzt, nach 27
Jahren, da das Wasser in den Hafen kommt, hat die Stadt die
Kohlevergangenheit hinter sich. Nach zweieinhalb Jahrzehnten erstmals
wieder Zuzug und Gewerbesteuern, ein leistungsfähiger Mittelstand,
Investoren- und Bau-Anfragen - mindestens so lange dauert
Strukturwandel.
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Datum: 18.09.2017 - 20:26 Uhr
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