GVB warnt vor Machtzuwachs bei EU-Bankenaufsicht / Verordnungsentwurf der EU-Kommission
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sehen den geplanten Machtzuwachs bei den europäischen
Finanzaufsichtsbehörden kritisch. Darauf weist der
Genossenschaftsverband Bayern (GVB) anlässlich eines heute
vorgestellten Verordnungsentwurfs der EU-Kommission hin. Dieser
enthält Vorschläge, die den Einfluss der nationalen Aufseher in der
europäischen Bankenaufsichtsbehörde EBA zurückdrängen.
"Die EU-Kommission setzt ebenso wie die Europäische Zentralbank
auf eine weitere Zentralisierung der Bankenaufsicht", fasst
GVB-Präsident Jürgen Gros die Verordnung zusammen. Doch dadurch
drohen insbesondere kleineren Kreditinstituten wie den Volksbanken
und Raiffeisenbanken in Bayern zusätzliche bürokratische Belastungen.
Denn es bestehe die Gefahr, dass eine auf Vereinheitlichung gepolte
Aufsichtsbehörde Regeln etabliert, die nicht ausreichend die Belange
kleinerer Institute berücksichtigen, so Gros. "Auf diese Weise
entsteht Druck auf die bewährten Strukturen in der deutschen
Bankenlandschaft. Das beeinträchtigt im schlimmsten Fall nicht nur
die Finanzstabilität, sondern auch die Kreditversorgung der
mittelständischen Wirtschaft."
Der GVB spricht sich dafür aus, den nationalen Aufsichtsbehörden
weiterhin ausreichend Gestaltungsspielräume auf europäischer Ebene
einzuräumen.
Der Genossenschaftsverband Bayern e.V. (GVB) vertritt die
Interessen von 1.278 genossenschaftlichen Unternehmen. Dazu zählen
260 Volksbanken und Raiffeisenbanken sowie 1.018 ländliche und
gewerbliche Unternehmen mit insgesamt rund 51.000 Beschäftigten und
2,9 Millionen Mitgliedern. Damit bilden die bayerischen
Genossenschaften eine der größten mittelständischen
Wirtschaftsorganisationen im Freistaat. (Stand: 31.12.2016)
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Florian Ernst
Pressesprecher
Genossenschaftsverband Bayern e. V.
Türkenstraße 22-24, 80333 München
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Datum: 20.09.2017 - 17:29 Uhr
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