Berater sehen für sich kaum Gefahren durch die Digitalisierung

Berater sehen für sich kaum Gefahren durch die Digitalisierung

ID: 1532475
(ots) - Die in Deutschland tätigen Beratungsfirmen fürchten
mehrheitlich keine neue Konkurrenz durch den digitalen Wandel

Berlin, 21. September 2017 - Eine Mehrheit der in Deutschland
aktiven Beratungsunternehmen glaubt mehrheitlich nicht an eine
Bedrohung durch neue digitale Konkurrenten. Dies geht aus einer
Studie der Hochschule für Technik und Wirtschaft (HTW) Berlin und des
Beratermarkt-Experten Frank Höselbarth hervor, die der Online-Ausgabe
des Wirtschaftsmagazins 'Capital' (capital.de) exklusiv vorliegt.
Lediglich 44 Prozent der befragten Unternehmen konstatierten, es gebe
aktuell "neue Wettbewerber", die ins Kerngeschäft vordringen. Auch
mit einem Eintritt "neuer disruptiver Player" in den kommenden fünf
Jahren rechnen nur 47 Prozent. Die Befragung unter knapp 100
Unternehmen verlief anonym über ein Online-Formular. An den
Vorgesprächen nahmen Vertreter großer Management-Beratungen wie
Roland Berger, PricewaterhouseCoopers und Goetzpartners teil.

"Das ist schon eine sehr überraschende Einschätzung", erklärt
Julian Kawohl, Professor für strategisches Management an der HTW. "Da
ist sicher auch ein Stück weit Überheblichkeit im Spiel, weil die
Berater ja gewohnt sind, der Entwicklung immer einen Schritt voraus
zu sein." Nach Beobachtung der Studien-Autoren treten in der Branche
durchaus neue Akteure auf den Plan, die sich an großen
Ausschreibungen beteiligen, aber offensichtlich von den meisten
Unternehmen noch nicht als Bedrohung wahrgenommen werden.



Pressekontakt:
Nils Kreimeier, Redaktion 'Capital',
Tel.: 030/220 74-5144
E-Mail: kreimeier.nils@capital.de
www.capital.de

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Datum: 21.09.2017 - 12:00 Uhr
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