Stuttgarter Nachrichten: zu Schäuble/Bundestagspräsident
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künftige Bundestagspräsident nach dem Parlamentseinzug der AfD nicht
nur höchst erfahren und gewitzt, sondern obendrein auch aus einem
besonders harten Holz geschnitzt sein muss. Zweifelsfrei wird
Schäuble auf dem formell zweithöchsten Stuhl dieser Republik diesen
Ansprüchen mehr als gerecht. Im Machtalltag aber spielt Schäuble
keine Rolle mehr. In Zeiten voller Kassen könnte das Plateau für eine
leichtlebige Ausgabenpolitik des Bundes geebnet sein, die manchen
Flausen der höchst unterschiedlichen Koalitionspartner nur wenig
Widerstand entgegensetzt. Die Kanzlerin erweitert ihren Spielraum.
Denn darauf darf man wohl wetten: Wenn Schäuble geht, geht auch sein
Sparkurs.
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Datum: 27.09.2017 - 19:55 Uhr
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