Lausitzer Rundschau: Börsengewinne gegen Verstand
Zum Massenmord in Las Vegas
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es in den USA ums Waffenrecht geht. Inzwischen sollte auch der
sprichwörtliche "zornige, weiße Mann im ländlichen Amerika"
begreifen, dass es lebensgefährlich ist für alle, wenn jeder ab 18
ungeprüft so viele Waffen und Munition kaufen darf wie er will. Nach
dem Massaker von Las Vegas werden die Kassen der Waffenhändler noch
öfter klingeln. Ihre Aktienkurse sind schon gestiegen - Mitleid ist
keine Kategorie an der Börse. Könnte ja sein, dass sich vielleicht
doch was ändert. Erfolgreich behaupten die Händler des Todes: "Gegen
einen bösen Menschen mit einem Gewehr hilft nur ein guter Mensch mit
einem Gewehr." Denkt man diesen Irrsinn zu Ende, hätten 30 000 "gute
Konzertbesucher" zurückfeuern können, auf ein Hotel, wo ein "Böser"
saß. Der liebe Gott - wenn es ihn gibt - sollte Verstand regnen
lassen auf das Land, das sich selbst als "god's own country" (Gottes
eigenes Land) bezeichnet.
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Datum: 03.10.2017 - 21:51 Uhr
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