Guy Wagner (BLI - Banque de Luxembourg Investments): Aktien bleiben die bevorzugte Anlageform – trotz immer höherer Bewertungsniveaus
Die Volatilität an den Aktienmärkten ist ausgesprochen gering. Angesichts der verbesserten Konjunkturdaten bleiben Aktien weiterhin die bevorzugte Anlageform, auch wenn die Bewertungsniveaus immer höher werden. Darauf verweisen Guy Wagner, Chefanlagestratege von BLI - Banque de Luxembourg Investments, und sein Team in der jüngsten Ausgabe der monatlichen „Investment-Highlights‘.
Guy Wagner, Chefanlagestratege der Banque de Luxembourg(firmenpresse) - Im abgelaufenen Monat haben sich die meisten Börsenindizes positiv entwickelt. Nur der MSCI Emerging Markets, der die Märkte der Schwellenländer abbildet, lag (in US-Dollar) mit -0,6 Prozent im Minus. Die Volatilität an den Aktienmärkten bleibt ausgesprochen gering und stieg nicht einmal in den Sommermonaten, die in der Vergangenheit häufig recht turbulente Börsenperioden waren. „Angesichts der verbesserten Konjunkturdaten in den meisten Regionen der Welt und der niedrigen Renditen auf den Geld- und den Anleihemärkten bleiben Aktien weiterhin die bevorzugte Anlageform, auch wenn die Bewertungsniveaus immer höher werden“, sagt Guy Wagner, Chefanlagestratege und Geschäftsführer der Kapitalanlagegesellschaft BLI - Banque de Luxembourg Investments.
Indikatoren in der Fertigungsbranche bleiben positiv
Die Indikatoren in der Fertigungsbranche bleiben in den meisten Regionen positiv: In den USA stieg der sogenannte ISM-Index für Oktober auf seinen höchsten Wert seit 2004. In Frankreich nimmt der neue Präsident Emmanuel Macron die angekündigten Arbeitsmarktreformen in Angriff, mit der in der zweitgrößten Volkswirtschaft der Eurozone eine autonome Wachstumsdynamik in Gang gebracht werden soll. In Japan nutzt Premierminister Shinzo Abe die günstige Konjunktur, um vorgezogene Parlamentswahlen anzusetzen. In China bleibt das Wirtschaftswachstum im Vorfeld des in diesem Monat stattfindenden 19. Parteitags der Kommunistischen Partei weiterhin robust.
Zinsen in der Eurozone bleiben unverändert
Erwartungsgemäß beließ die Federal Reserve ihren Leitzinssatz bei ihrer September-Sitzung unverändert bei 1 bis 1,25 Prozent. Zudem kündigte die US-Notenbank an, dass sie im Oktober mit der Reduzierung ihrer Bilanz beginnen werde. Dies geschieht, indem sie die Wiederanlage von auslaufenden Schuldverschreibungen schrittweise zurückfahren wird. Auch in der Eurozone blieben die Zinsen unverändert. Bei ihrer nächsten Sitzung Ende des Monats dürfte die Europäische Zentralbank erste Hinweise darauf geben, ob beziehungsweise inwieweit sie den Kurs der quantitativen Lockerung über das Jahresende hinaus weiterverfolgen will, meint der luxemburgische Ökonom.
Festverzinsliche Anlagen bleiben wenig attraktiv
Obwohl die Anleiherenditen im September leicht gestiegen sind, bleiben sie nach wie vor auf niedrigem Niveau. In Deutschland, Frankreich, Italien und Spanien stiegen die langfristigen Renditen über zehn Jahre leicht, während sie in den USA etwas deutlicher zulegten: Guy Wagner: „Angesichts der niedrigen Anleiherenditen sind festverzinsliche Anlagen nach wie vor wenig attraktiv.“
Politische Ereignisse wirken sich zunehmend auf Devisenmärkte aus
Nach seinem starken Anstieg seit Jahresbeginn schwächte sich der Euro im September leicht von 1,19 auf 1,18 US-Dollar ab. Dass die US-Devise gegenüber dem Euro zum Monatsende etwas Boden gutmachen konnte, war unter anderem auf den präsentierten Entwurf der US-amerikanischen Regierung für eine Steuerreform, aber auch auf das Unabhängigkeitsreferendum in Katalonien zurückzuführen. „Da zunehmend politische Ereignisse auf die Devisenmärkte bestimmen, bleibt die weitere Entwicklung der Wechselkurse schwer vorauszusehen“, meint Guy Wagner abschließend.
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Unternehmensinformation / Kurzprofil:
BLI - Banque de Luxembourg Investments S.A. ist die Fondsmanagement- und Kapitalanlagegesellschaft der Banque de Luxembourg. BLI verwaltet und vertreibt eine Palette von mehr als 30 Investmentfonds der Banque de Luxembourg mit Schwerpunkt auf der Vermögensverwaltung. Die Assets under Management betragen 11,16 Milliarden Euro (Stand: 31. August 2017).
Die Banque de Luxembourg übt das Privatbank-Metier seit 1920 im Großherzogtum aus, wo sie zu den bedeutendsten Vermögensverwaltern am Platz gehört. Sie steht im Dienst von Familienunternehmern und begleitet diese in wichtigen Momenten ihres Lebens, um dauerhaft deren Vermögen zu verwalten, aber auch die Realisierung von Projekten unter größtmöglicher Vertraulichkeit zu unterstützen. Die Banque de Luxembourg verfügt über ein Eigenkapital in Höhe von 957,8 Millionen Euro (31. Dezember 2016) und verwaltet 73,21 Milliarden Euro (31. August 2017). Fast 870 Mitarbeiter sind bei ihr beschäftigt. Sie ist eine der wenigen Banken, deren Anlagestrategie von einem eigenen Analystenteam in Luxemburg entwickelt wird – bei der Filiale BLI.
Mike THOMÉ
Director Corporate Communications & Marketing
BLI - BANQUE DE LUXEMBOURG INVESTMENTS S.A.
7, boulevard Prince Henri
L-1724 Luxembourg
Tel: (+352) 26 26 99 3284
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Datum: 09.10.2017 - 08:51 Uhr
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Freigabedatum: 09.10.2017
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