Firmen setzen auf Inlandsstandort - wenn Rahmenbedingungen passen -
Brossardt: "Es gibt Verbesserungsbedarf"
ID: 1539124
Industriestandorte. Viele Firmen sind aber global aufgestellt und
investieren weltweit nicht nur in Produktionsstätten, sondern
zunehmend auch in Forschungs- und Entwicklungszentren (F&E). Das geht
aus der vbw Studie "Gegenwart und Zukunft industrieller Wertschöpfung
in Deutschland" hervor, die das Roland Berger Institut im Auftrag der
vbw - Vereinigung der Bayerischen Wirtschaft e. V. erstellt hat. Dazu
wurden Interviews mit neun deutschen Unternehmen unterschiedlicher
Branchen und Größen geführt, und daraus Fallstudien sowie eine
Querschnittsanalyse erarbeitet.
"Ein erfreuliches Ergebnis der Studie ist, dass der
Inlandsstandort von zentraler Bedeutung bleibt. Der internationale
Standortwettbewerb ist aber weiter groß: Etablierte Volkswirtschaften
streben eine Re-Industrialisierung an und die Emerging Markets holen
auf", erklärt vbw Hauptgeschäftsführer Bertram Brossardt.
Die Untersuchung hat zudem ergeben, dass es unternehmensinterne
und unternehmensexterne "Klebeeffekte" zwischen einzelnen Teilen der
Wertschöpfungskette gibt. Das trifft zum Beispiel auf die Bereiche
F&E und Produktion zu, die besonders gut funktionieren, wenn sie
räumlich nah sind. Im Umkehrschluss bedeutet dies auch, dass die
Verlagerung eines Bereichs an einen Auslandsstandort oft eine
Verlagerung des verknüpften Bereichs nach sich zieht. "Von wachsender
Bedeutung sind zudem Klebeeffekte zu Start-ups - etablierte Firmen
profitieren von deren dynamischer Kultur", betont Brossardt.
Der Inlandsstandort wurde im Vergleich zum Ausland von den
Unternehmen als positiv bewertet. Sie sehen hierzulande aber auch
Verbesserungsbedarf, etwa in den Bereichen Bildung, Verkehrs- und
Kommunikations-Infrastruktur, Digitalisierung, steuerliche
Forschungsförderung oder intelligenter staatlicher Regulierung. Für
ihr eigenes Geschäft erkennen die Firmen große Potenziale in der
Digitalisierung und der Industrie 4.0 - sowohl im Hinblick auf
effizientere und produktivere Prozesse, als auch in der Chance zu
neuen Geschäftsmodellen. "Um industrielle Wertschöpfung am Standort
zu halten, sind alle gefragt: Politik, Tarifpartner und Unternehmen
selbst", so Brossardt.
Download der Studie: www.vbw-bayern.de/industrielle_wertschöpfung
Pressekontakt:
Eva Schirmbeck,
Tel. 089-551 78-375,
E-Mail: eva.schirmbeck@ibw-bayern.de
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Datum: 11.10.2017 - 09:40 Uhr
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