NOZ: NOZ: Niedersachsens Umweltminister: Bundesregierung kann Glyphosat-Einsatz in Europa stoppen
ID: 1539596
kann Glyphosat-Einsatz in Europa stoppen
Stefan Wenzel (Grüne): "Teufelszeug aus europäischer
Landwirtschaft verbannen"
Osnabrück. In der Debatte um Glyphosat fordert Niedersachsens
Umweltminister Stefan Wenzel (Grüne) von der Bundesregierung, sich
auf EU-Ebene für einen Stopp des Unkrautvernichtungsmittels
einzusetzen. In den laufenden EU-Verhandlungen müsse Deutschland sich
klar gegen eine Verlängerung der Zulassung für das unter
Krebsverdacht stehende Pflanzengift positionieren. Wenzel sagte der
"Neuen Osnabrücker Zeitung" (Donnerstag): "Es gibt eine reale Chance,
dieses Teufelszeug endlich aus der europäischen Landwirtschaft zu
verbannen." Er fügte hinzu: "Wenn die Berliner Vertreter nicht
zustimmen, ist die Zulassung voraussichtlich vom Tisch." Auch in
anderen EU-Ländern gebe es Vorbehalte. "Deutschland wäre
wahrscheinlich in guter Gesellschaft mit den Regierungen von
Frankreich, Italien, Österreich und anderen", betonte der Minister.
Glyphosat steht im Verdacht, krebserregend zu wirken. Die aktuelle
Zulassung für die Chemikalie läuft im Dezember aus. Ohne deren
Verlängerung wäre Glyphosat von da an verboten. In der vergangenen
Woche hatten die 28 EU-Staaten in Brüssel mit der EU-Kommission über
das weitere Vorgehen beraten, aber keine Einigung gefunden. Ende
Oktober wollen sie erneut darüber reden. Auch in Deutschland konnten
die Agrarminister von Bund und Ländern bei ihrer Herbsttagung keine
einheitliche Linie finden.
Pressekontakt:
Neue Osnabrücker Zeitung
Redaktion
Telefon: +49(0)541/310 207
Original-Content von: Neue Osnabrücker Zeitung, übermittelt durch news aktuell
Themen in dieser Pressemitteilung:
Unternehmensinformation / Kurzprofil:
Bereitgestellt von Benutzer: ots
Datum: 12.10.2017 - 05:00 Uhr
Sprache: Deutsch
News-ID 1539596
Anzahl Zeichen: 1932
Kontakt-Informationen:
Stadt:
Osnabrück
Kategorie:
Wahlen
Diese Pressemitteilung wurde bisher 314 mal aufgerufen.
Die Pressemitteilung mit dem Titel:
"NOZ: NOZ: Niedersachsens Umweltminister: Bundesregierung kann Glyphosat-Einsatz in Europa stoppen"
steht unter der journalistisch-redaktionellen Verantwortung von
Neue Osnabrücker Zeitung (Nachricht senden)
Beachten Sie bitte die weiteren Informationen zum Haftungsauschluß (gemäß TMG - TeleMedianGesetz) und dem Datenschutz (gemäß der DSGVO).
Osnabrück. Angesichts drohender finanzieller Engpässe bei privaten Eigentümern fordert der Eigentümerverband Haus & Grund Deutschland eine Beschleunigung von Verfahren bei erheblichen Mietrückständen. "Private Vermieter sind keine großen Wohnungskonzerne mit umfangreichen Rücklagen
Hitze: Bund deutscher Friedhofsgärtner fordert Ausnahmen von Gießverboten / Verbandschef: "Gräber müssen auch während Hitzeperioden gepflegt und ausreichend bewässert werden können." ...
Angesichts anhaltender Hitzeperioden fordert der Bund deutscher Friedhofsgärtner (BdF), Gräber von behördlichen Gießverboten auszunehmen. "Wir fordern, dass die Grabbewässerung auf Friedhöfen von flächendeckenden Gießverboten ausgenommen wird", sagte der Vorsitzende des Bundes deut
Anwaltverein kritisiert Streichung kostenloser Rechtsberatung für Justizopfer / Deutscher Anwaltverein bemängelt neuen Entwurf zur Haftentschädigung - Lob für neue Tagessätze ...
Der Deutsche Anwaltverein (DAV) hat den neuen Entwurf zur Reform der Haftentschädigung kritisiert und fordert eine kostenlose Erstberatung für unschuldig Inhaftierte. "Eine vergleichbare Regelung fehlt in diesem Entwurf leider", sagte der DAV im Gespräch mit der "Neuen Osnabrücker
Weitere Mitteilungen von Neue Osnabrücker Zeitung
NOZ: NOZ: Weißer Ring pocht auf Schutz von Opfern bei öffentlicher Fahndung mit Fotos ...
Weißer Ring pocht auf Schutz von Opfern bei öffentlicher Fahndung mit Fotos Geschäftsführerin Biwer zu aktuellem Fall: Erfolg rechtfertigt das Vorgehen der Behörden Osnabrück. In der Debatte um die öffentliche Fahndung mit Fotos von Missbrauchsopfern fordert der Weiße Ring, dass da
NOZ: NOZ: Jamaika-Koalition: Bundeskanzlerin willüber schwierige Punkte in Ruhe reden ...
Jamaika-Koalition: Bundeskanzlerin will über schwierige Punkte in Ruhe reden Zurückhaltung beim Thema Familiennachzug - Merkel erwartet "auf vielen Gebieten Diskussionen" Osnabrück. Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) legt sich nicht fest zu den Forderungen der Grünen, den F
NOZ: NOZ: Vierfachimpfstoff gegen Grippe bald als Kassenleistung? ...
Vierfachimpfstoff gegen Grippe bald als Kassenleistung? Ständige Impfkommission diskutiert Ausweitung der Impfung Osnabrück. Für Kassenpatienten zeichnet sich eine Änderung bei der Grippeimpfung ab. Bislang müssen sie die breiter wirksamen und teureren Vierfach-Impfstoffe selbst bezah
Berliner Zeitung: Kommentar zu Jamaika-Koalition. Von Markus Decker ...
Weder verursachen Flüchtlinge in größerem Umfang soziale Konflikte, noch sind sie für die nun vielerorts diagnostizierte kulturelle Fremdheit verantwortlich. Wenn mehr Deutsche ins Tattoo-Studio gehen als sonntags in die Kirche, dann sind sie für ihre kulturelle Fremdheit schon selbst veran




