Internationaler Tag für die Beseitigung der Armut: "Wir müssen unsere Anstrengungen massiv steigern!"
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es je gab: Bis zum Jahr 2030 soll kein Mensch auf der Welt mehr in
extremer Armut leben. Darauf haben sich die Mitgliedsstaaten der
Vereinten Nationen in der Agenda 2030 geeinigt. "Wenn wir das
Null-Armut-Ziel erreichen wollen, müssen wir unsere Anstrengungen
massiv steigern!", sagt Louay Yassin, Pressesprecher der
SOS-Kinderdörfer, anlässlich des "Internationalen Tages für die
Beseitigung der Armut" am 17. Oktober.
Yassin betont, dass bereits deutliche Fortschritte gemacht wurden:
"Seit 1990 hat sich die Zahl der Menschen in extremer Armut halbiert.
Aktuell sind noch etwa 10 Prozent der Menschen betroffen." Als extrem
arm gilt, wer mit weniger als 1,90 Dollar am Tag auskommen muss.
Dennoch sagt Yassin: "Umso problematischer ist es jedoch, dass es
immer noch 770 Millionen Menschen gibt, die hungern, die sich keinen
Arzt leisten können und deren Kinder nicht zur Schule gehen. Für sie
ist der Tod allgegenwärtig. Wenn wir das bis 2030 ändern wollen,
müssen wir alle, Regierungen, Wirtschaft, Wissenschaft und
Hilfsorganisationen, deutlich mehr tun!"
Die SOS-Kinderdörfer weltweit setzen sich seit fast 70 Jahren für
notleidende Kinder und ihre Familien ein. Ihre Projekte in 135
Ländern sind nachhaltig und bekämpfen die Armut strukturell.
Verlassene Kinder bekommen ein Zuhause und die Unterstützung, die es
ihnen später ermöglicht, tragende Säulen ihrer Gesellschaft zu
werden. Außerdem werden Familien befähigt, ihr Leben selbständig ohne
fremde Hilfe zu meistern. Auch die Bildung, ein wichtiger Schlüssel,
um die Armut zu überwinden, wird in hohem Maße gefördert.
Kooperationen mit der Wissenschaft helfen, noch gezielter und
effektiver zu handeln.
Für weitere Informationen wenden Sie sich bitte an:
Boris Breyer
Medienkommunikation
SOS-Kinderdörfer weltweit
Tel.: 089/179 14-287
E-Mail: boris.breyer@sos-kd.org
www.sos-kinderdoerfer.de
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Datum: 16.10.2017 - 07:00 Uhr
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