Brustkrebs: Wissen schafft Mut / Deutsche Krebshilfe klärt im Brustkrebsmonat Oktober auf
ID: 1540821
ihres Lebens von Brustkrebs betroffen. Damit ist das Mammakarzinom
mit 65.500 Neuerkrankungen pro Jahr der häufigste Tumor bei Frauen.
Die Diagnose wirft Fragen auf: Welche Therapie ist die richtige? Wo
bekomme ich Hilfe? Die Deutsche Krebshilfe unterstützt Krebspatienten
bei ihrem Kampf gegen die Erkrankung. Sie bietet allen Betroffenen
eine kostenfreie telefonische Beratung an und hält
allgemeinverständliche Informationsmaterialien rund um das Thema
Brustkrebs bereit.
Die Diagnose Brustkrebs ist für viele Frauen eine schockierende
Nachricht und verändert oft das ganze Leben. Die Betroffenen fragen
sich: Warum habe ausgerechnet ich Krebs? Doch darauf gibt es keine
klare Antwort. Es ist noch nicht bis ins kleinste Detail erforscht,
wie Krebs entsteht, denn die Ursachen sind komplex. Allerdings sind
sich die Wissenschaftler darüber einig, dass sich ein bösartiger
Tumor durch eine Erbgutveränderung einer einzelnen Zelle bilden kann.
Dadurch wird das natürliche Zellwachstum gestört, die Zelle kann sich
nun unkontrolliert vermehren: aus Millionen von Krebszellen bildet
sich schließlich ein Tumor.
Prävention und Früherkennung
Ein gesunder, zigarettenfreier Lebensstil mit ausreichend
Bewegung, ausgewogener Ernährung und wenig Alkohol kann mit dazu
beitragen, gesund zu bleiben. Wenn bereits eine Krebserkrankung
besteht, ist es entscheidend, den Tumor früh zu entdecken: Dadurch
verbessern sich nicht nur die Heilungschancen, es können auch
schonendere Therapiemethoden angewendet werden. Daher bieten die
gesetzlichen Krankenkassen Frauen ab 30 Jahren einmal jährlich eine
kostenlose Untersuchung der Brust bei ihrem Frauenarzt an. Mit
zunehmendem Lebensalter erhöht sich die Wahrscheinlichkeit, zu
erkranken, deutlich. Ab dem 50. Lebensjahr können Frauen deshalb an
einer speziellen Früherkennungsuntersuchung teilnehmen. Dieses
sogenannte Mammographie-Screening wird ebenfalls von der
Krankenversicherung übernommen und unterliegt strengen
Qualitätsvorschriften.
Fünf bis zehn Prozent der Brustkrebspatientinnen sind erblich
vorbelastet: Die Veranlagung, ein Mammakarzinom zu entwickeln, wird
dann von den Eltern weitergegeben. Die betroffenen Frauen haben ein
deutlich höheres Erkrankungsrisiko. Oft entwickeln sie schon in
jungen Jahren einen Tumor. 17 universitäre Zentren in Deutschland
haben sich auf diese Patientengruppe spezialisiert und ermöglichen
den jungen Frauen ein individuelles Früherkennungsprogramm, bereits
ab einem Alter von 25 Jahren. Diese Zentren bieten genetische
Diagnostik an und sind medizinisch und psychologisch beratend tätig.
Zuversicht durch Gewissheit
Die Deutsche Krebshilfe sieht es als eine ihrer dringlichsten
Aufgaben Krebspatienten zu unterstützen und hat deswegen einen
Informations- und Beratungsdienst ins Leben gerufen, das heutige
INFONETZ KREBS. Betroffene, Angehörige und Interessierte können unter
der kostenfreien Telefonnummer 0800 / 80708877 Antworten zu Themen
rund um ihre Krebserkrankung bekommen, wie zum Beispiel:
Diagnosemethoden, Therapieoptionen, Umgang mit seelischen und
sozialen Belastungen, finanzielle Absicherung, Krebsprävention und
Früherkennung. Montags bis freitags von 8 - 17 Uhr steht das Team des
INFONETZ KREBS zur persönlichen Beratung zur Verfügung. Zusätzlich
können zahlreiche Faltblätter und Broschüren auf der Website der
Deutschen Krebshilfe unter www.krebshilfe.de kostenlos bestellt
werden.
Interviewpartner auf Anfrage!
Pressekontakt:
Deutsche Krebshilfe
Pressestelle
Buschstr. 32
53113 Bonn
Telefon: 02 28/7 29 90-96
E-Mail: presse@krebshilfe.de
Internet: www.krebshilfe.de
Original-Content von: Deutsche Krebshilfe, übermittelt durch news aktuell
Themen in dieser Pressemitteilung:
Unternehmensinformation / Kurzprofil:
Bereitgestellt von Benutzer: ots
Datum: 16.10.2017 - 11:17 Uhr
Sprache: Deutsch
News-ID 1540821
Anzahl Zeichen: 4255
Kontakt-Informationen:
Stadt:
Bonn
Kategorie:
Gesundheitswesen - Medizin
Diese Pressemitteilung wurde bisher 239 mal aufgerufen.
Die Pressemitteilung mit dem Titel:
"Brustkrebs: Wissen schafft Mut / Deutsche Krebshilfe klärt im Brustkrebsmonat Oktober auf"
steht unter der journalistisch-redaktionellen Verantwortung von
Deutsche Krebshilfe (Nachricht senden)
Beachten Sie bitte die weiteren Informationen zum Haftungsauschluß (gemäß TMG - TeleMedianGesetz) und dem Datenschutz (gemäß der DSGVO).
Bonn (age) - "Ich möchte all denjenigen danken, die die Arbeit der Deutschen Krebshilfe möglich machen - denn als Bürgerbewegung gegen Krebs finanzieren wir alle unsere Aktivitäten zur Krebsbekämpfung ausschließlich aus Spenden und freiwilligen Zuwendungen der Bevölkerung", so eröf
Starkes Spendenergebnis für Forschung, Versorgung und Prävention / Die Deutsche Krebshilfe zieht Bilanz zum Geschäftsjahr 2025 ...
"Ich möchte all denjenigen danken, die die Arbeit der Deutschen Krebshilfe möglich machen - denn als Bürgerbewegung gegen Krebs finanzieren wir alle unsere Aktivitäten zur Krebsbekämpfung ausschließlich aus Spenden und freiwilligen Zuwendungen der Bevölkerung", so eröffnete Präsid
Erhöhung der Tabaksteuer ist ein wichtiger Schritt - aber er darf nicht der einzige bleiben / Deutsche Krebshilfe und ABNR fordern umfassende Tabakkontrollstrategie ...
Die Deutsche Krebshilfe und das Aktionsbündnis Nichtrauchen (ABNR) begrüßen die vom Bundesfinanzministerium geplante Erhöhung der Tabaksteuer. Es wäre jedoch eine deutlich höhere Anhebung der Steuer auf Liquids geboten, um insbesondere Jugendliche vor dem Konsum von E-Zigaretten zu schützen.
Weitere Mitteilungen von Deutsche Krebshilfe
Oberstes Therapieziel bei Volkskrankheit COPD ...
sup.- Wenig bekannt, aber weit verbreitet und äußerst gefährlich: Rund 6,8 Mio. Menschen in Deutschland leiden unter einer chronisch-obstruktiven Lungenerkrankung (COPD). Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) prognostiziert, dass die COPD im Jahr 2030 bereits global an dritter Stelle der Todesurs
Dante Labs macht nicht-invasiven pränatalen Test (NIPT) ohne Fehlgeburtsrisiko allen schwangeren Frauen in Europa verfügbar ...
Dante Labs fügt seiner Sammlung moderner Gentests den nicht-invasiven pränatalen Test (NIPT) hinzu. Heute stellte die internationale Biotech-Gesellschaft Dante Labs ihren nicht-invasiven pränatalen Test (NIPT) vor, der auf der Technologie des Next Generation Sequencing (NGS) basiert.
"Marktcheck" / SWR Verbraucher- und Wirtschaftsmagazin am Dienstag, 17. Oktober 2017, 20:15 bis 21 Uhr, SWR Fernsehen (VIDEO) ...
Hendrike Brenninkmeyer moderiert die Sendung. Zu den geplanten Themen gehören: Keimschleuder Küchenschwamm: von wegen hygienisch rein! Irgendwo in der Küche hat jeder so ein Schätzchen liegen - sei es im Spülbecken oder unter der Spüle; in grün, gelb oder lila. Und spätestens wen
Neue Therapieoption bei chronischem Asthma ...
sup.- Für Asthma-Patienten, die die herkömmliche Behandlung mit kortisonhaltigen Wirkstoffen nicht gut vertragen, gibt es australischen Forschern zufolge Hoffnung auf eine innovative Alternativmethode. Wissenschaftler der Monash Universität in Melbourne haben in klinischen Modellen herausgefunden




