Kölner Stadt-Anzeiger: Auch Geiselgangster Rösner will zurück in die Freiheit
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Rösner will eine Therapie machen, um die Voraussetzungen für eine
mögliche Haftentlassung zu schaffen. "Herr Rösner hat sich
entschieden, im November mit einer Therapie zu beginnen", sagte Reina
Blikslager, die Leiterin der JVA Aachen, dem "Kölner Stadt-Anzeiger"
(Dienstag-Ausgabe). "Der Auslöser dafür ist sein Wunsch, eine
Perspektive auf ein Leben in Freiheit zu erhalten", fügte sie hinzu.
Blikslager sagte weiter: "Möglicherweise haben die Berichte über die
bevorstehende Freilassung seines Mittäters Degowski mit zum dem
Entschluss von Rösner beigetragen, diesen Weg zu beschreiten. Bislang
hat Herr Rösner eine Therapie abgelehnt weil er der Meinung war,
nicht gestört zu sein." Der heute 60-Jährige war 1991 zu lebenslanger
Haft verurteilt worden. Im Jahr 1988 hatte die mehrtägige Flucht der
Geiselgangster Kriminalgeschichte geschrieben, bei der drei Menschen
ums Leben kamen. Das Landgericht Arnsberg hatte kürzlich entschieden,
dass Degowski wieder auf freien Fuß kommen soll.
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Datum: 17.10.2017 - 01:00 Uhr
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