Weser-Kurier:Über die Jamaika-Sondierungen schreibt Norbert Holst:

Weser-Kurier:Über die Jamaika-Sondierungen schreibt Norbert Holst:

ID: 1541620
(ots) - Moderieren ist Angela Merkels Stärke. Die Kanzlerin
wird ihre ganze Kunst aufbringen müssen, damit CDU, CSU, FDP und
Grüne in den an diesem Mittwoch beginnenden Gesprächen zu einer
Jamaika-Koalition zusammenfinden. 50:50, so der allgemeine Tenor,
stehen dafür die Chancen. Die Ausgangsbasis der Kanzlerin ist mit den
Wahlen in Niedersachsen und Österreich nicht besser geworden. Immer
lauter werden in der CDU die Forderungen, einen konservativeren Kurs
einzuschlagen. Mittlerweile gibt es auch immer häufiger Appelle an
Merkel, sie möge den Parteivorsitz in jüngere Hände legen. Merkel ist
einerseits geschwächt, andererseits aber auch zum Erfolg verdammt,
seit sich die SPD in die Opposition geschlagen hat. Das treibt die
Preise hoch. Die FDP schielt bereits auf den Chefposten im
Finanzministerium, die Grünen stellen etwa mit dem Braunkohleausstieg
die ersten Hindernisse auf, über die die Partner in spe springen
müssten. Und in der CSU herrscht seit dem miserablen Abschneiden bei
der Bundestagswahl ohnehin die blanke Angst. Für sie ist klar: Die
Union braucht ein scharfes konservatives Profil. Generalsekretär
Andreas Scheuer ließ schon anklingen, dass die Sondierungen "nicht
geprägt sein werden von Reggae und irgendeinem lässigen Style".
Spannende Wochen liegen vor uns. Entweder dürften die Gespräche
schnell platzen - oder sie werden sich lange, lange hinziehen. Klappt
das Projekt, dann könnte man Merkel noch einmal in ihrer Paraderolle
sehen: als Koalitionschefin, die über den anderen Streithähnen steht.



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Datum: 17.10.2017 - 20:04 Uhr
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