Frohes Fest für den stationären Handel / Deloitte Christmas Survey: Weihnachtsbudgets steigen leic

Frohes Fest für den stationären Handel / Deloitte Christmas Survey: Weihnachtsbudgets steigen leicht / Online-Handel gewinnt an Fahrt

ID: 1542994
(ots) - Auch 2017 darf sich der Einzelhandel auf
das Weihnachtsfest freuen: Wie der Deloitte Christmas Survey zeigt,
schenken die Verbraucher den stationären Händlern mehrheitlich ihr
Vertrauen. Ganze zwei Drittel planen, ihre Geschenke hauptsächlich
hier zu erstehen. Am häufigsten wollen sie dabei zu Büchern, Kosmetik
und edlen Süßwaren greifen - aber auch Gutscheine und Bargeld finden
sich weit oben auf der Liste. Dabei bleibt nur noch begrenzte Zeit:
Deutlich über ein Drittel der Konsumenten hat sich vorgenommen, die
Präsente im November zu besorgen. Erstaunlicherweise spielen
spezielle Verkaufstage, wie der Black Friday, für deutsche Käufer so
gut wie keine Rolle. Nur knapp über zwei Prozent der Befragten
planen, an einem dieser Tage ihre Geschenke zu kaufen. Anfang
Dezember wollen sich gut 25 Prozent auf den Weg machen. Dieser führt
sie vor allem in lokale Fachgeschäfte, aber auch Kaufhäuser können
sich auf viele Kunden freuen. Gerade der Fachhandel spielt hier seine
Stärken aus: Die Käufer schätzen die hohe Beratungskompetenz, den
unkomplizierten Umtausch sowie das einfache Bezahlen. Doch auch das
Internet bleibt ein stark frequentierter Weihnachts-Marktplatz. Seine
Vorteile: bessere Vergleichsmöglichkeiten, attraktivere Preise, mehr
Zeitersparnis - und natürlich die 24/7-Öffnungszeiten. Im Vergleich
zu 2016 (464 Euro) steigen die Budgets auf 484 Euro.

"Der Einzelhandel wurde bereits mehrmals abgeschrieben, bleibt
aber dennoch Einkaufsziel Nummer eins bei den Verbrauchern. Die
Vorteile des Online-Einkaufs werden von den Menschen aber immer mehr
geschätzt. Es bestehen jedoch teilweise noch Bedenken wegen des
Datenschutzes und sicherer Bezahlmethoden", erklärt Karsten Hollasch,
Partner und Leiter Consumer Business bei Deloitte.

Bücher nicht mehr Spitzenreiter

Bücher sind nicht mehr die beliebtesten Geschenke. Zwar wollen sie


41 Prozent verschenken, 38 Prozent würden gerne welche bekommen -
begehrter indes sind Süßigkeiten: Rund 44 Prozent würden sich über
Pralinen freuen, knapp 41 Prozent haben gute Aussichten darauf.
Anders als im Vorjahr ist Bargeld nicht mehr so begehrt (26%) - hier
könnte das Angebot (38%) an Heiligabend die Nachfrage übersteigen.
Ähnliches gilt für Gutscheine (von 33% gewünscht, von knappen 40%
avisiert), während kosmetische Artikel nahezu eine Deckungsgleichheit
aufweisen (33%/34%).

Alle lieben Pralinen

Wie unterschiedlich sind die Vorlieben von Frauen und Männern? Mit
43 Prozent ist die Zahl der Frauen, die sich über Bücher freuen, um
elf Prozentpunkte höher als bei Männern. Diese liegen dagegen beim
Bargeld um vier Prozentpunkte vorn (41%). Dass Kosmetik bei Frauen
beliebter ist (42%), scheint offensichtlich - aber immerhin können
sich auch 24 Prozent der Männer hierfür begeistern. Ganze 41 Prozent
der Herren mögen Schokolade, bei den Damen sind es 46 Prozent.
Gleichermaßen bei beiden Geschlechtern beliebt sind Gutscheine (M.:
32%, F.: 34%).

Technik immer noch Männer-, Lifestyle Frauensache

Im Vergleich zum Vorjahr scheinen sich die Präferenzen der
Geschlechter einander etwas angenähert zu haben. Signifikante
Unterschiede gibt es natürlich dennoch. Für Männer ist nach wie vor
die Technik ein großes Thema: Bei Konsolen, PCs und externer Hardware
liegen sie klar vorn. Frauen hingegen führen deutlich bei
Beautyprodukten, Kochutensilien und Schmuck. Bemerkenswert: Bei
Kleidung herrscht fast Übereinstimmung.

Top-10-Wunschzettel (Frage: Welches dieser Geschenke wünschen Sie
sich?)

Frauen
1 Schokolade 46%
2 Bücher 43%
3 Kosmetika/Parfüms 42%
4 Bargeld 36%
5 Geschenkgutscheine 34%
6 Beauty 24%
7 Schmuck 21%
8 CD 19%
9 DVD 19%
10 Food & Drink 18%

Männer
1 Schokolade 41%
2 Bargeld 41%
3 Bücher 32%
4 Geschenkgutscheine 32%
5 Food & Drink 25%
6 Kosmetika/Parfüms 24%
7 DVD 22%
8 CD 20%
9 Kleidung/Schuhe 18%
10 Games 17%

Bücher für Kinder, Cash für Teens

Teenager lieben Bargeld als Geschenk: Cash ist mit 33 Prozent
Präferenz klarer Spitzenreiter vor Büchern (minus fünf Prozentpunkte
gegenüber 2016), Gutscheinen, Süßigkeiten und Konsolen. Aufsteiger
bei Kindern unter zwölf sind traditionelle Spiele (Vorjahr 10, jetzt
28%), insgesamt dominieren Bücher vor Puppen/Plüschtieren und
pädagogischem Spielzeug.

Ideenlieferant Internet

Inspirationen für schöne Weihnachtsgeschenke finden die
Verbraucher in Geschäften, auf Webseiten oder durch Tipps von
Bekannten. Im Netz sind vor allem Online-Stores und Suchmaschinen
häufig verwendete Ressourcen. Soziale Netzwerke eignen sich
gleichermaßen gut für den Ideenaustausch oder für Preischecks. Für
den Online-Kauf nutzen die meisten noch die klassischen Zugänge über
PC oder Laptop. Mobile Commerce als Kanal wächst aber rasant und ist
bereits für 20 Prozent der Befragten eine Alternative. Für Händler
wird es daher immer wichtiger, dies bei der Gestaltung ihrer
Online-Stores zu berücksichtigen und die damit verbundenen Systeme
und Prozesse entsprechend zu gestalten. Beim stationären Handel sind
vor allem Fachgeschäfte, der Einzelhandel oder Kaufhäuser für das
Weihnachtsshopping beliebt.

"Rund 484 Euro wollen die Menschen in diesem Jahr an Weihnachten
durchschnittlich für Geschenke, Verpflegung, Reisen und Entertainment
ausgeben. Das sind vier Prozent mehr als im letzten Jahr. Dies lässt
auf ein nach wie vor hohes Verbrauchervertrauen in die allgemeine und
individuelle wirtschaftliche Lage schließen. Wie im letzten Jahr
übersteigen die geplanten Käufe vor Ort die Online-Ausgaben, in
diesem Jahr sogar noch deutlicher als 2016", ergänzt Karsten
Hollasch.

Den kompletten Report erhalten Sie auf Anfrage. Weitere
Informationen finden Sie hier: http://ots.de/OW5Fp



Pressekontakt:
Isabel Milojevic
Leiterin Presse
Tel: +49 89 29036 8825
imilojevic@deloitte.de

Original-Content von: Deloitte, übermittelt durch news aktuell

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Datum: 20.10.2017 - 12:21 Uhr
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