Strukturdebatte umöffentlich-rechtlichen Rundfunk / Robra konkretisiert seine Reformideen zur ARD
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Robra (CDU) hat seine Aussagen zu einer möglichen Abschaffung der
ARD-"Tagesschau" präzisiert. "Ich habe nicht gesagt, die 'Tagesschau'
muss abgeschafft werden, sondern ich habe gesagt, die 'Tagesschau'
wird sich verändern müssen", sagte Robra in einem Interview für den
SR und MDR am Rande der Ministerpräsidentenkonferenz in Saarbrücken.
Die Sendung müsse dem Profil einer stärkeren Regionalisierung
entsprechen. "Das kann bedeuten, dass noch mehr aus den Ländern
berichtet wird." In einem föderalen Staat sei es wichtig, mehr
voneinander zu wissen.
Robra hat seine Reformvorschläge konkretisiert und ein
regionaleres ARD-Programm gefordert. Die Berichterstattung aus den
Ländern sei nicht ausreichend, sagte er. "Ich sehe es aus der Sicht
eines ostdeutschen Bundeslandes. Wir fühlen uns in der ARD nicht
ausreichend repräsentiert und dargestellt." Zur demokratischen
Meinungsbildung seien mehr Berichte aus den Ländern in der ARD
unerlässlich. Laut Robra muss es deswegen das Ziel sein, die
notwendige Substanz der Landesrundfunkanstalten zu erhalten und zu
stärken.
Robra hatte am Dienstag in einem Interview mit einer
Regionalzeitung einen radikalen Umbau des öffentlich-rechtlichen
Rundfunks gefordert. Unter anderem sprach er von der ARD als ein
zukünftiges "Schaufenster der Regionen" und war der Meinung, dass das
ZDF als nationaler Sender ausreiche. Robra ist Medienminister in
Sachsen-Anhalt und Mitglied des ZDF-Fernsehrates.
Mehr dazu bei MDR AKTUELL 19.30 Uhr und 21.45 Uhr im
MDR-Fernsehen.
Pressekontakt:
MDR, Presse und Information, Susanne Odenthal,
Tel.: (0341) 3 00 64 57, E-Mail: presse@mdr.de, Twitter: @MDRpresse
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Datum: 20.10.2017 - 12:19 Uhr
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