Diabetes-Nannys und -Paten unterstützen Kinder und Eltern
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Rat und Tat im Alltag oder eine Betreuung am Abend, können sie sich
von spezialisierten Helfern unterstützen lassen. Diabetes-Nannys,
-Paten und -Babysitter kennen sich mit der Krankheit aus und können
gezielt helfen, wie das Apothekenmagazin "Diabetes Ratgeber"
schreibt.
Diabetes-Nannys springen ein, wenn Familien mit diabeteskranken
Kindern in Not sind. Meist sind es Diabetesberater,
Kinderkrankenschwestern, Typ-1-Diabetiker oder Eltern von kleinen
Diabetikern, die sich in der Freizeit engagieren. Die Nanny hilft zum
Beispiel in der ersten Zeit beim Berechnen der Kohlenhydrate und bei
der Insulinabgabe. Oft begleitet sie die Kinder anfangs auch in
Schule und Kindergarten, um Lehrern und Erziehern Diabetes-Wissen zu
vermitteln. Eine Nanny kann der Arzt oder das Diabetesteam der
behandelnden Klinik bei der Dianiño-Stiftung anfordern.
Dianiño-Nannys erhalten von der Stiftung eine Aufwandsentschädigung,
Eltern zahlen nichts.
Diabetes-Babysitter betreuen das Kind, wenn die Eltern Termine
haben oder eine Auszeit brauchen. Sie haben meist selbst Diabetes
oder sind Eltern von Kindern mit Typ 1. Üblich ist ein Stundensatz
von 10 bis 15 Euro. Sie werden unter anderem über Selbsthilfegruppen
und die Internetseite www.diabetes-kids.de/babysitter vermittelt.
Diabetes-Paten begleiten Kinder mit Typ 1 durch alle Höhen und Tiefen
bis ins Erwachsenenalter. Sie leben selbst seit Jahren mit Diabetes
und kennen Tipps und Kniffe, die den Alltag erleichtern. Auf der
Internetseite www.diabetes-kids.de/diabetes-paten kann man
deutschlandweit nach Paten suchen.
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Das Apothekenmagazin "Diabetes Ratgeber" 10/2017 liegt in den
meisten Apotheken aus und wird ohne Zuzahlung zur Gesundheitsberatung
an Kunden abgegeben.
Pressekontakt:
Katharina Neff-Neudert
Tel. 089 / 744 33 360
Fax 089 / 744 33 459
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Datum: 23.10.2017 - 08:00 Uhr
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