Streichung der Luftverkehrsteuer schafft 26.000 neue Arbeitsplätze und steigert das BIP um 67 Milliarden Euro bis 2030
ID: 1543617
von Ticketsteuern in Europa - von PricewaterhouseCoopers (PwC) im
Auftrag von Airlines for Europe (A4E) erstellt - kommt zu dem
Ergebnis, dass ein Abbau der deutschen Luftverkehrsteuer eindeutig
positive Folgen für den Standort Deutschland hätte. Würde die Steuer
Anfang 2018 abgeschafft werden, dann würde das Bruttoinlandsprodukt
(BIP) in den nächsten dreizehn Jahren um 67 Milliarden Euro
(kumulativ) ansteigen - von einem Zuwachs um 3,7 Milliarden Euro im
Jahr 2018 auf bis zu 6,9 Milliarden Euro im Jahr 2030. Insgesamt
würden über den gleichen Zeitraum bis zu 26.000 neue Arbeitsplätze
geschaffen.
"Die neue Studie stellt eindrucksvoll die negativen Effekte der
deutschen Luftverkehrsteuer heraus, die das wirtschaftliche Wachstum
schmälert. Staaten, die ihre Ticketsteuern abgeschafft haben, konnten
umgehend von einem Passagierzuwachs profitieren und damit ein
deutliches Wirtschaftswachstum verzeichnen. Die deutsche Politik kann
jetzt nicht weiter die Augen vor der Realität verschließen, wenn
einfach offensichtlich ist, welches gesamtwirtschaftliche Potential
in einer Abschaffung liegt", sagte Thomas Reynaert, Geschäftsführer
von A4E.
"Die Luftverkehrsteuer schwächt die Wettbewerbsfähigkeit der
deutschen Fluggesellschaften und Flughäfen und schadet dem gesamten
deutschen Wirtschaftsstandort. Mit der nun anstehenden
Regierungsbildung im Bund besteht die Chance, dass sich die
zukünftige Koalition endlich auf den Abbau dieser Sonderbelastung
verständigt. Das würde die Wettbewerbsfähigkeit unserer Unternehmen
steigern und ihre Investitionskraft für emissionsarme Flotten und
guten Service steigern", sagte Matthias von Randow,
Hauptgeschäftsführer des BDL.
Für das Jahr 2017 geht PwC von Einnahmen aus der Luftverkehrsteuer
von über einer Milliarde Euro in Deutschland aus. Der Studie zufolge
würde die Abschaffung ein so starkes Wirtschaftswachstum entfalten,
dass die Steuerausfälle durch zusätzliche Einnahmen aus indirekten
Steuereinnahmen mit 108 Prozent überkompensiert würden. Anders
ausgedrückt: Für jeden Euro Luftverkehrsteuer, auf den der Staat
verzichtet, nimmt er durch andere Steuern 1,08 Euro ein. Die
Abschaffung der Steuer würde sich somit selbst finanzieren.
"Auch der Tourismus in Deutschland würde profitieren. Bis zum Jahr
2020 würde die Abschaffung der Luftverkehrsteuer 24,6 Millionen
zusätzliche Passagiere generieren - etwa die Hälfte davon Touristen.
Wenn Deutschland für Touristen an Attraktivität gewinnen soll, dann
führt an einer Abschaffung kein Weg vorbei", ergänzte Reynaert.
Die PwC-Studie kommt zu dem Ergebnis, dass die Einnahmen der
Tourismusbranche in Deutschland bis zum Jahr 2020 um rund 1,58 Euro
Milliarden ansteigen könnten - ca. 79 Prozent des erwarteten
Passagierzuwachses würden Privatreisende ausmachen, während 21
Prozent den Geschäftsreisenden zuzurechnen sind.
PwC sieht auch für Berlin große Wachstumspotentiale: In den ersten
drei Jahren nach Abschaffung der Luftverkehrsteuer könnte die
Hauptstadt einen Passagierzuwachs von 4,6 Millionen Gästen erwarten -
dies würde weitere 300 Millionen Euro an Einnahmen in der
Spree-Metropole sowie mehrere tausend neue Arbeitsplätze bedeuten.
Die vollständige PwC-Studie können Sie hier herunterladen:
https://a4e.eu/abolishing-aviation-taxes/
Pressekontakt:
Airlines 4 Europe (A4E)
aage.duenhaupt@a4e.eu
+49 172 424 0381
Bundesverband der Deutschen Luftverkehrswirtschaft (BDL)
Ivo.Rzegotta@bdl.aero
+49 30 520077 - 165
Original-Content von: BDL, übermittelt durch news aktuell
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Datum: 23.10.2017 - 14:30 Uhr
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