Flüchtlinge in Uganda: Hoffnung auf Frieden / Mitarbeiterin von Hilfsbündnis kehrt aus Flüchtling

Flüchtlinge in Uganda: Hoffnung auf Frieden / Mitarbeiterin von Hilfsbündnis kehrt aus Flüchtlingssiedlungen in Uganda zurück / Interviewangebot

ID: 1544046
(ots) - Über eine Million südsudanesische Flüchtlinge leben
in Uganda. Das war Anlass für Kai Mirjam Kappes, Pressesprecherin von
"Aktion Deutschland Hilft", nach Uganda zu reisen, um Eindrücke von
der aktuellen Notlage zu gewinnen.

"Für die einheimische Bevölkerung ist es selbstverständlich, Not
leidende Menschen aufzunehmen und zu unterstützen", berichtet Kappes
von vor Ort. Auch die Zusammenarbeit von Hilfsorganisationen und der
ugandischen Regierung verläuft reibungslos: Neuankommende Familien
erhalten 30 mal 30 Meter an Grund, um sich später selbst zu
versorgen. "Die südsudanesischen Flüchtlinge erhalten in die
Siedlungen etwas, was sie seit Jahren nicht mehr erfahren haben:
Frieden und Hoffnung auf eine sorgenfreie Zukunft", sagt Kappes.

Zu Höchstzeiten flohen täglich bis zu 10.000 Flüchtlinge nach
Uganda. Derzeit erreichen am Tag etwa 200 bis 300 Menschen das
südsudanesische Nachbarland. Experten machen die Regenzeit für die
gesunkene Zahl Neuankommender verantwortlich: Denn überflutete Flüsse
und unpassierbare Straßen erschweren die Flucht. Trotz
Willkommenskultur stehen die Helfer zunehmend vor Herausforderungen:
Es fehlt an Geld, um die Infrastruktur auszubauen. Straßen sind
schlecht befahrbar, es gibt zu wenige Schulen und Krankenhäuser.
Zudem fehlt es an Nahrungsmitteln und Trinkwasser. "Die Haare vieler
Kinder verfärben sich rötlich. Ein Zeichen ihrer Mangelernährung."
Aufgrund fehlender Gelder mussten Hilfsorganisationen die
Essensrationen kürzen. "Wir dürfen nicht zulassen, dass die
Weltgemeinschaft die Krise im Südsudan und den afrikanischen
Nachbarländern vergisst. Unsere Unterstützung ist weiterhin dringend
notwendig", appelliert Kappes.

Bündnisorganisationen von "Aktion Deutschland Hilft" unterstützen
die südsudanesischen Flüchtlinge und Einheimische in Uganda. Denn 30


Prozent des humanitären Engagements kommen der Heimatgemeinde zugute.
So versorgt Malteser International Flüchtlinge und Einheimische mit
sauberem Trinkwasser und sorgt dafür, dass sanitäre Einrichtungen
funktionieren. Handicap International unterstützt mit psychosozialer
Betreuung traumatisierte Menschen. World Vision verteilt
Nahrungsmittel und hat Kinderschutzzentren eingerichtet. Zudem
bringen sie Pflegefamilien und unbegleitete minderjährige Flüchtlinge
zusammen.

Kappes besuchte im Norden Ugandas die Flüchtlingssiedlung Rhino,
deren Erweiterung Omugo und die weltgrößte Flüchtlingssiedlung Bidi
Bidi. Nach ihrer Rückkehr ab 24. Oktober steht Kappes Ihnen gerne als
Interviewpartnerin zur Verfügung, um über ihre Eindrücke und
Einschätzungen zu den Hilfsmaßnahmen in Uganda sowie über die
aktuelle Krise in Afrika zu berichten.

Bei Interesse wenden Sie sich bitte an:
Aktion Deutschland Hilft e.V. Tel.: 0228/ 242 92 - 222
Fax: 0228/ 242 92 - 199
E-Mail: presse@aktion-deutschland-hilft.de

Aktuelles Bildmaterial finden Sie unter:
https://mediathek.aktion-deutschland-hilft.de/?c=704&k=23212673d8

"Aktion Deutschland Hilft" ruft zu Spenden auf für Not leidende
Menschen in Afrika.

Stichwort "Hunger in Afrika"
IBAN: DE62 3702 0500 0000 10 20 30 (Bank für Sozialwirtschaft)
Spendenhotline: 0900 55 102030 (kostenfrei aus dem dt. Festnetz,
Mobilfunk höher)
Charity SMS: SMS mit ADH10 an die 8 11 90 senden (10EUR zzgl.
üblicher SMS-Gebühr, davon gehen direkt an Aktion Deutschland Hilft
9,83 EUR)
Online spenden unter: www.aktion-deutschland-hilft.de

Kurzprofil Aktion Deutschland Hilft e.V.

"Aktion Deutschland Hilft" ist das 2001 gegründete Bündnis von
deutschen Hilfsorganisationen, die im Falle großer Katastrophen ihre
Kräfte bündeln, um schnelle und effektive Hilfe zu leisten. Die
beteiligten Organisationen führen ihre langjährige Erfahrung in der
humanitären Hilfe zusammen, um so die bisherige erfolgreiche Arbeit
weiter zu optimieren. Unter einem gemeinsamen Spendenkonto bei der
Bank für Sozialwirtschaft Köln ruft das vom Deutschen Zentralinstitut
für soziale Fragen (DZI) geprüfte und vom Deutschen Spendenrat
zertifizierte Bündnis zu solidarischem Handeln und Helfen im
Katastrophenfall auf. www.aktion-deutschland-hilft.de



Pressekontakt:
Aktion Deutschland Hilft e.V.
Tel.: 0228/ 242 92 - 222
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Datum: 24.10.2017 - 12:43 Uhr
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