VZB-Spitzenpanel auf den Medientagen München 2017: Ethik und wirtschaftlicher Erfolg?!
ID: 1545016
herausragenden Stellung in einer Demokratie höchste ethische
Anforderungen. Doch können ethische Grundsätze und wirtschaftliche
Rahmenbedingungen heutzutage noch optimal miteinander verknüpft
werden? Mit diesem hochspannenden und aktuellen Thema präsentierte
sich der Verband der Zeitschriftenverlage in Bayern (VZB) auf seinem
Spitzenpanel am 24. Oktober 2017 auf den Medientagen München. Geladen
hatten Waltraut von Mengden, Erste Vorsitzende des VZB, und
Geschäftsführerin Anina Veigel.
"Geht es heute in Unternehmen nur noch um Gewinnmaximierung oder
haben Manager und Geschäftsführer nicht auch eine Vorbildfunktion und
eine hohe Verantwortung gegenüber ihren Mitarbeitern und
Shareholdern?" Mit diesen Worten begrüßte Waltraut von Mengden in
ihrer Keynote das sehr gut besuchte Plenum.
Dieser hochaktuelle Aspekt war eines der Themen der anschließenden
Podiumsdiskussion, für den der VZB eine hochkarätige Expertenrunde
gewinnen konnte. Die Protagonisten: Helena Bommersheim (Bommersheim
Consulting), Dr. Ariane Fornia (Journalistin), Prof. Dr. Alexander
Filipovic (zem::dg - Zentrum für Ethik der Medien und der digitalen
Gesellschaft), Dr. Tino Meitz (Universität Jena) sowie Prälat Dr.
Lorenz Wolf (Katholisches Büro Bayern).
Zum Auftakt des Panels verwies Stefan Krüger, Moderator und
geschäftsführender Gesellschafter von cocodibu, auf die von
Gruner+Jahr-Verlagschefin Julia Jäkel geforderte Corporate Media
Responsibility der werbungtreibenden Unternehmen gegenüber den
klassischen meinungsbildenden und meinungsführenden Medien. Die
Protagonisten diskutierten intensiv darüber, ob ethisches Handeln nur
die Sache leitender Angestellte und Manager oder auch eines jeden
Einzelnen sei, waren sich aber einig darüber, dass für einen
bestimmten Aspekt des ethischen Handelns die notwendigen
Rahmenbedingungen geschaffen werden müssen, wie z.B. die
Wirtschaftlichkeit eines Unternehmens sicher zu stellen. Hier sind
alle gefordert, neue Geschäftsmodelle zu entwickeln, die auch in
Zukunft unabhängigen Qualitätsjournalismus finanzieren können, um so
die Pressefreiheit - die Basis unserer Demokratie - zu schützen und
sicherzustellen.
Waltraut von Mengden fasste zusammen: "Dieser sehr lebhafte
Diskurs hat sehr viele interessante Perspektiven eröffnet,
gleichzeitig aber auch gezeigt, dass das Thema "Ethik und
wirtschaftlicher Erfolg" sehr facettenreich ist und damit sehr viele
Fragen aufwirft. Deshalb ist es unsere Pflicht, diese notwendige
Debatte über das Thema weiterzuführen, um so gemeinsam ethisches
Handeln ins Bewusstsein zu rücken, zu definieren und zu gestalten."
Hochauflösendes Bildmaterial der Veranstaltung kann beim VZB
angefordert werden.
Über den VZB:
Der Verband der Zeitschriftenverlage in Bayern (VZB) ist eine
tragende Säule des Verbands Deutscher Zeitschriftenverleger (VDZ) in
Berlin. Er vertritt die Interessen von 98 bayerischen
Zeitschriftenunternehmen (u.a. Hubert Burda Media, Condé Nast Verlag,
Vogel Business Media, Wort und Bild Verlag). Seit seiner Gründung
1948 ist es die Hauptaufgabe des Verbandes, bayerische Verleger bei
grundlegenden unternehmerischen Herausforderungen zu unterstützen.
Pressekontakt:
Verband der Zeitschriftenverlage in Bayern e.V.
Friedrichstraße 22
80801 München
Telefon: 0 89/28 81 27-0
Telefax: 0 89/28 81 27-27
E-Mail: info@v-z-b.de
Website: www.v-z-b.de
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Datum: 26.10.2017 - 10:46 Uhr
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