Transition: Plan B für darstellende Künstler - ZAV-Künstlervermittlung entwickelt neues Beratungsangebot
ID: 1545433
über Kompetenzen, die nicht nur im künstlerischen Berufsfeld gefragt
sind", erklärt Annette Tigges-Thies. Die Geschäftsbereichsleiterin
der Zentralen Auslands- und Fachvermittlung (ZAV) stellte in dieser
Woche Olaf Zimmermann, Geschäftsführer des Deutschen Kulturrats, das
Transition-Projekt der ZAV-Künstlervermittlung vor. Die ZAV
entwickelt ein spezielles Beratungsangebot für darstellende
Künstlerinnen und Künstler in den Sparten Tanz, Gesang und
Schauspiel, die sich beruflich umorientieren wollen oder müssen. Ziel
ist, den Künstlern berufliche Möglichkeiten in nicht-künstlerischen
Berufsfeldern zu eröffnen und damit dauerhaft Arbeitslosigkeit zu
vermeiden. "Uns ist wichtig, das Projekt zusammen mit unseren
Partnern im Kulturbereich zu reflektieren", sagte Tigges-Thies
anlässlich des Besuchs in Berlin.
Der Begriff Transition ist bisher überwiegend aus dem Tanzbereich
geläufig. Tänzerinnen und Tänzer müssen sich, im Unterschied zu
vielen anderen Berufsgruppen, nach einer relativ kurzen aktiven Zeit
auf der Bühne beruflich neu orientieren. Jeder professionelle Tänzer
wird daher mit Umschulung und Weiterbildung (Transition)
konfrontiert.
Mittlerweile gibt es aber auch in den übrigen Sparten der
darstellenden Kunst Bewerberinnen und Bewerber, die ausgehend von
unterschiedlichen Ursachen (Alter, Gesundheit, längere Zeiten der
Nichtbeschäftigung) den Übergang in eine andere berufliche Tätigkeit
suchen müssen. Diese Bewerberinnen und Bewerber verfügen allesamt
über eine hochqualifizierte Ausbildung und ein hohes Maß an
Flexibilität, die sie jedoch auf dem relativ begrenzten Arbeitsmarkt
für darstellende Künstlerinnen und Künstler nicht mehr einsetzen
können.
Oft fehlt Künstlern das Selbstvertrauen, dass sie auch für den
nicht-künstlerischen Arbeitsmarkt interessant sind. "Sie selbst haben
nicht vor Augen, wie sie sich Arbeitgebern präsentieren könnten.
Gleichzeitig denken auch Unternehmen bei der Stellenbesetzung nicht
an diesen Personenkreis", erläutert Tigges-Thies. "Beiden Seiten
fehlen Informationen. Hier setzt die Transition-Beratung mit
fachkundigen Gesprächsangeboten an, die ZAV-Künstlervermittlung
übernimmt eine Lotsenfunktion an der Schnittstelle zwischen dem
Künstler und den Arbeitgebern."
Der Geschäftsführer des Deutschen Kulturrates, Olaf Zimmermann,
sagte nach dem Gespräch: "Das Transition-Projekt für darstellende
Künstlerinnen und Künstler finde ich sehr spannend. Ich freue mich
sehr, dass die ZAV-Künstlervermittlung mit diesem Projekt eine
Lotsenfunktion gegenüber Arbeitgebern aus dem nicht-künstlerischen
Bereich und auch den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der
Bundesagentur für Arbeit übernimmt. Einen Plan B nicht als Scheitern,
sondern als neue Chance zu begreifen, verlangt einen Blickwechsel.
Ich freue mich sehr, dass die ZAV-Künstlervermittlung mit diesem
Projekt den Blickwechsel befördert."
Pressekontakt:
Bundesagentur für Arbeit
Zentrale Auslands- und Fachvermittlung (ZAV)
Pressestelle
Dr. Beate Raabe
Tel.: 0228 713-1350
E-Mail: zav.presse@arbeitsagentur.de
www.zav.de
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Datum: 27.10.2017 - 08:52 Uhr
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