Immer dem Geld nach: deutsche Arbeitnehmer erwarten am meisten bei einem Jobwechsel
Neu-Isenburg, 7. November 2017 – Geht es dem Arbeitsmarkt gut, steigt die Herausforderung für Arbeitnehmer, ihre Angestellten zu halten. Was aber ist deutschen Angestellten bei einem Jobwechsel wichtig? Eine durch das ADP Research Institute® (ADPRI) initiierte Studie untersucht, warum Arbeitnehmer bei ihrem jetzigen Unternehmen bleiben oder warum sie sich einen neuen Arbeitgeber suchen.

(firmenpresse) - Die Aussichten für den hiesigen Arbeitsmarkt sind positiv. Für Arbeitnehmer ist dies eine gute Gelegenheit, ihre Fühler auszustrecken und auf Jobsuche zu gehen. Andererseits bedeutet dies für Arbeitgeber, dass es deutlich schwieriger geworden ist Top-Talente zu finden und diese an das Unternehmen zu binden. Unternehmen können noch so attraktiv sein für ihre Angestellten – erscheint ein Konkurrenzunternehmen auch nur in einem Aspekt besser für den Angestellten, könnte dies bereits das Entscheidungskriterium für einen Wechsel sein.
Allerdings sind deutsche Arbeitnehmer nicht besonders wechselfreudig. Mit durchschnittlich neun Jahren in der aktuellen Position und 0,7 Jobwechseln in den vergangenen fünf Jahren repräsentieren sie den europäischen Durchschnitt. Vielmehr fühlt sich die Mehrheit von 67 Prozent loyal ihrem aktuellen Arbeitgeber gegenüber. Auch mit ihren Kollegen (76%) und Vorgesetzten (42%) sind die deutschen Arbeitgeber eng verbunden. Dies sind Spitzenwerte im europäischen Vergleich.
Wann kommt für deutsche Arbeitnehmer also ein Jobwechsel in Frage? Hier wird in der Studie deutlich, dass vor allem eine überdurchschnittliche Gehaltssteigerung erwartet wird. Im Schnitt wünschen sich Angestellte demnach 13,4 Prozent mehr Gehalt - ein Spitzenwert in Europa. Arbeitgeber wiederum schätzen ihre Arbeitnehmer bescheidener ein: Sie erwarten, dass ihre Angestellten bei einem Jobwechsel nur eine 11,8 prozentige Steigerung einfordern würden. Gleichzeitig denken Arbeitgeber, dass 78 Prozent der deutschen Arbeitnehmer in der Lage sind, nach der Arbeitszeit abzuschalten. Auch dies ist ein Spitzenwert im europäischen Vergleich. Denn der tatsächliche Wert ist mit 63 Prozent deutlich geringer. Ansonsten sind die Arbeit selbst, die Arbeitszeit und der Ruf des Unternehmens wichtige Faktoren bei einem Jobwechsel. Arbeitgeber auf der anderen Seite überbewerten Faktoren wie Flexibilität und die Karriereplanung ihrer Mitarbeiter, die laut Umfrage keine Erwähnung unter den Top 5 Kriterien für Arbeitnehmer finden.
Diese und weitere Erkenntnisse sind das Ergebnis einer aktuellen Studie des ADP Research Institute® (ADP RI). Sie geht der Frage nach, was Arbeitnehmer an einem Jobwechsel hindert und was diesen eher fördert. Dafür wurden in 13 Ländern 5.330 Arbeitnehmer und 3.218 Arbeitgeber aus Unternehmen mit mehr als 50 Mitarbeitern befragt. In Deutschland nahmen 267 Arbeitnehmer und 202 Arbeitgeber an der Studie teil. Zu den europäischen Ländern, in denen diese Umfrage durchgeführt wurde, gehören außerdem: Großbritannien, Frankreich und die Niederlande. Die Beschäftigtendaten wurden für die einzelnen Länder nach der Anzahl sowie hinsichtlich Alter und Geschlecht entsprechend ihres Anteils in den jeweiligen Ländern gewichtet.
Die Ergebnisse der Studie wurden im Whitepaper "Evolution of Work 2.0: The Me vs. We Mindset" zusammengefasst. Es verdeutlicht, dass mit der aktuell guten Lage des europäischen Arbeitsmarkts die Kluft zwischen Arbeitnehmer und Arbeitgeber in Bezug auf die gegenseitige Einschätzung immer größer wird. Dies kann immense Auswirkungen auf die Mitarbeiterbindung und damit auch auf den generellen Erfolg eines Unternehmens haben.
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Vom Zweimannbetrieb zum global agierenden Konzern: Derzeit vertrauen weltweit über 620.000 Unternehmen sämtlicher Betriebsgrößen und Branchen auf die maßgeschneiderten, Cloud-basierten HR-Lösungen von ADP, um das Potenzial ihrer Mitarbeiter optimal auszuschöpfen. Als verlässlicher Partner in einem höchst komplexen Markt bietet ADP umfangreiche Dienstleistungen rund um Entgeltabrechnungen und Personalmanagement. Kunden können sich dabei auf die tiefgreifende Branchenexpertise, in den Bereichen Datenschutz, Steuern und örtlicher Regularien, verlassen.
Zu den wichtigsten Produkten zählen ADP AdvancedPay, ADP SmartPay, ADP GlobalView® HCM sowie ADP EasyPay. Hauptsitz des 1949 gegründeten US-Unternehmens ist in Roseland, New Jersey. Der deutsche Hauptsitz befindet sich in Neu-Isenburg, Hessen. Die 60.000 Mitarbeiter unter der Leitung von CEO Carlos Rodriguez sind in mehr als 112 Ländern tätig und erzielten im Geschäftsjahr 2016 einen globalen Umsatz von 11,7 Milliarden US-Dollar. Weitere Informationen finden Sie unter www.de-adp.com.
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Stefanie Völkel
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Datum: 07.11.2017 - 16:19 Uhr
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Freigabedatum: 07.11.2017
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