George Clooney im neuen stern: Gibt er die Schauspielerei auf?
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"Suburbicon", der diese Woche in die Kinos kommt, deutet George
Clooney in einem Interview in der aktuellen Ausgabe des stern an,
bald nicht mehr als Schauspieler, sondern nur noch hinter der Kamera
arbeiten zu wollen. "Ich bekomme einfach keine gute Drehbücher", sagt
er. Nach dem Verkauf seiner Tequila-Firma, die ihm eine Milliarde
Dollar eingebracht habe, brauche er wirklich kein Geld. "Außerdem",
so Clooney weiter, "bin ich jetzt 56 Jahre alt, ich kann nicht mehr
den Helden spielen, der am Schluss das Mädchen küsst, das will doch
keiner sehen."
Zu seinen politischen Ambitionen sagt Clooney dem stern: "Ich habe
da keinen Ehrgeiz. Manche fragen sogar, ob ich ins Weiße Haus will.
Ich sage immer, es könnten jederzeit kompromittierende Fotos aus
meiner Vergangenheit auftauchen." Darüber hinaus könne man als Vater
von Zwillingen keine Pläne machen. "Man kann alles nur so nehmen, wie
es kommt und genießen."
Als Vater zeigt Clooney trotz seiner vielen Arbeit vollen Einsatz,
wie er erzählt: "Klar haben wir eine Nanny, die uns hilft, wir sind
beide berufstätig", gesteht Clooney. "Aber ich füttere und wechsle
die Windeln und trage die beiden herum, das ganze Programm. Ich habe
jetzt immer Erbrochenes auf dem Revers."
Auch zu der Missbrauchs-Affäre um den Filmproduzenten Harvey
Weinstein äußerte sich der Schauspieler. Weinstein habe immer wieder
geprahlt, dass er mit Schauspielerinnen, die Clooney gut kennt,
Affären habe. "Ich hielt das für Gerede", so Clooney, "wahrscheinlich
war er nur hinter ihnen her - keine von diesen Frauen würde
freiwillig etwas mit ihm anfangen." Die Diskussionen über sexuelle
Belästigung hält er für einen "Wendepunkt, nicht nur in Hollywood".
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Sabine Grüngreiff,
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Datum: 08.11.2017 - 15:15 Uhr
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