Ausstellung»FEMINISTISCHE AVANTGARDE der 1970er-Jahre aus der SAMMLUNG VERBUND, Wien« ab 18.11.2017 im ZKM | Karlsruhe (FOTO)
ID: 1549470
Das ZKM zeigt eine umfassende Ausstellung mit über 400 Kunstwerken
aus der SAMMLUNG VERBUND, Wien, zusammengestellt von
Gründungsdirektorin Gabriele Schor.
Künstlerinnen begannen in den 1970er-Jahren, kulturelle
Konstruktionen des Weiblichen zu unterwandern und dabei ihren Körper
als Projektionsfläche sozialer Codes und deren Kritik zu benutzen.
Mittels neuer Medien wie Fotografie, Film und Video sowie in
Performances und Aktionen dekonstruierten die Künstlerinnen die
bestehenden einschränkenden kulturellen und sozialen
Konditionierungen, die Mechanismen und Automatismen der Unterdrückung
der Frau. Erstmals in der Geschichte der Kunst haben Künstlerinnen
die "Repräsentation der Frau" in der bildenden Kunst gemeinsam in die
Hand genommen, indem sie selbstbestimmt eine Vielzahl von weiblichen
Identitäten entfalteten: provokativ und radikal, poetisch und
ironisch.
Anspruch der Ausstellung im ZKM ist, die "Feministische
Avantgarde" (Gabriele Schor) in den Kanon der Kunstgeschichte
aufzunehmen und die Pionierleistung dieser Künstlerinnen
hervorzuheben. Diese Ausstellung reiht sich in eine spezifische
Tradition des ZKM ein. Zuletzt hat das ZKM der Medienkunstpionierin
Lynn Hershman Leeson eine umfassende Retrospektive (2014) gewidmet
und 2015 im Rahmen des Karlsruher Festivals Frauenperspektiven
Highlights aus ZKM-Videosammlung präsentiert, u.a. die Video-Werke
von Ulrike Rosenbach.
Pressekontakt:
Regina Hock
Pressereferentin
ZKM | Zentrum für Kunst und Medien Karlsruhe
Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
Lorenzstr. 19, D-76135 Karlsruhe
Tel +49-(0)721-8100-1821
regina.hock@zkm.de
www.zkm.de
Pressematerialien zum Download: http://zkm.de/presse
Original-Content von: ZKM Karlsruhe, übermittelt durch news aktuell
Themen in dieser Pressemitteilung:
Unternehmensinformation / Kurzprofil:
Bereitgestellt von Benutzer: ots
Datum: 09.11.2017 - 10:20 Uhr
Sprache: Deutsch
News-ID 1549470
Anzahl Zeichen: 2051
Kontakt-Informationen:
Stadt:
Karlsruhe
Kategorie:
Kunst und Kultur
Diese Pressemitteilung wurde bisher 313 mal aufgerufen.
Die Pressemitteilung mit dem Titel:
"Ausstellung»FEMINISTISCHE AVANTGARDE der 1970er-Jahre aus der SAMMLUNG VERBUND, Wien« ab 18.11.2017 im ZKM | Karlsruhe (FOTO)"
steht unter der journalistisch-redaktionellen Verantwortung von
ZKM Karlsruhe 2017-zkm-feministischeavantgarde-katalinladik.jpg (Nachricht senden)
Beachten Sie bitte die weiteren Informationen zum Haftungsauschluß (gemäß TMG - TeleMedianGesetz) und dem Datenschutz (gemäß der DSGVO).
Weitere Mitteilungen von ZKM Karlsruhe 2017-zkm-feministischeavantgarde-katalinladik.jpg
Best of Slam Poetry - einne Sammlung der besten Bühnentexte ...
Der Dichter, der unter dem passenden Namen NichtGanzDichter freudig vor sich hindichtet, liefert interessierten Lesern eine neue Sammlung voller unterhaltsamer Texte. Dieses Mal trägt er seine 20 besten Bühnentexte zusammen. Seine Devise, die sich auch auf seine Literatur bezieht, lautet: "or
Allgemeine Zeitung Mainz: Ein gutes Urteil / Allgemeine Zeitung Mainz zum 3. Geschlecht ...
Denk- und Wertewelten werden da nun zusammenstürzen wie Kartenhäuser, und manche werden fürchten, vom Glauben abfallen zu müssen: Sagt nicht die Bibel, dass Gott die Menschen als Mann und Frau schuf? Aber die Fakten sind eindeutig. Geschätzt 80 000 Menschen in Deutschland, so sagt die Wissens
Mittelbayerische Zeitung: Kommentar zu Geburtenregister-Urteil, Autor: Hagen Strauss ...
Wer sein Bild vom Menschen in männlich und weiblich einteilt, der wird mit der Entscheidung des Bundesverfassungsgerichts zum dritten Geschlecht seine Schwierigkeiten haben. Ähnlich wie bei der Ehe für alle, die aus Sicht vieler Kritiker eine Grenzüberschreitung ist. Das so zu sehen, ist se
Wie bewertet man zeitgenössische Kunst? ...
• Die Bewertung zeitgenössischer Kunst ist ein zentrales, wenngleich komplexes Thema im Kunstmarkt. • Es steht im Mittelpunkt einer aktuellen Studie, die AXA ART gemeinsam mit Professor Dr. H. Dieter Dahlhoff am 8. November während der 10. Deloitte Art & Finance Konferenz in Mailand prä




