Primärenergieverbrauch steigt seit 2014 wieder leicht an
ID: 1552008
höhere Energieeffizienz zu senken, ist neben dem Ausbau der
erneuerbaren Energien die zweite tragende Säule der Energiewende. Wie
das Statistische Bundesamt (Destatis) anlässlich der derzeit
stattfindenden Weltklimakonferenz in Bonn mitteilt, ist der
Primärenergieverbrauch in Deutschland nach vorläufigen Zahlen seit
dem Tiefststand im Jahr 2014 wieder leicht angestiegen, erreichte
aber dennoch den viertniedrigsten Stand seit 1990. Insgesamt ist der
Primärenergieverbrauch im Zeitraum von 1990 bis 2016 um 9,8 %
gesunken.
Der Primärenergieverbrauch unterliegt immer wieder deutlichen
jährlichen Schwankungen, was unter anderem der konjunkturellen
Entwicklung und den Witterungsverhältnissen zuzuschreiben ist.
Von 2008 bis 2016 ist der Primärenergieverbrauch insgesamt um 6,5
% zurückgegangen. Die Bundesregierung hat sich bis 2020 eine
Reduktion um 20 % im Vergleich zum Jahr 2008 als Ziel gesetzt.
Auf internationaler Ebene hat die United Nations Economic
Commission for Europe (UNECE) ein Indikatorenset mit Bezug zum
Klimawandel entwickelt. Der Primärenergieverbrauch ist, als Indikator
1, Bestandteil dieses Indikatorensets. In Deutschland sind für
insgesamt 17 der 39 Indikatoren Daten verfügbar. Das Indikatorenset
zielt darauf ab, durch international vergleichbare Indikatoren die
Ursachen, Folgen und Anpassungsmöglichkeiten des Klimawandels
möglichst umfassend zu beleuchten und zu messen. Einen Bezug gibt es
auch zu Ziel 7.1.b der Deutschen Nachhaltigkeitsstrategie, das
Investitionen in Energieeffizienz, Infrastruktur und Technologien für
nachhaltige Entwicklung behandelt.
Die vollständige Pressemitteilung sowie weitere Informationen und
Funktionen sind im Internet-Angebot des Statistischen Bundesamtes
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Datum: 16.11.2017 - 08:00 Uhr
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