NOZ: Mittelstand fordert stärkeres Vorgehen gegen Steuerflucht
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Steuerflucht
Verbandspräsident Ohoven: Klar gegenüber international agierenden
Großkonzernen benachteiligt
Osnabrück. Der Präsident des Bundesverbands mittelständischer
Wirtschaft, Mario Ohoven, fordert ein stärkeres Vorgehen gegen
Steuerflucht. "Seit den Panama Papers ist politisch nicht viel
passiert", sagte er im Interview mit der "Neuen Osnabrücker Zeitung"
(Dienstag). Man müsse endlich präventiv tätig werden. "Der
Mittelstand ist hier klar gegenüber international agierenden
Großkonzernen benachteiligt. Für sie hat es immer Steueroasen gegeben
sowie Mittel und Wege, den deutschen Fiskus auszutricksen." Dass es
in Deutschland Unternehmen gibt, die Milliarden-Umsätze machen,
jedoch wenig oder gar keine Steuern zahlen, sei "schlicht unfair. Der
Mittelstand hat dafür null Verständnis."
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Datum: 21.11.2017 - 05:00 Uhr
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