NOZ: Vereinte Nationen müssen im Syrien-Konflikt Gespräche führen
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Syrien-Konflikt Gespräche führen
Annen glaubt nicht an Frieden durch Russland
Osnabrück. Der SPD-Außenpolitiker Niels Annen glaubt im
Syrien-Konflikt nicht an einen schnellen Frieden durch russische
Vermittlung und fordert, den Genfer Friedensprozess zu stärken. In
einem Gespräch mit der "Neuen Osnabrücker Zeitung" (Mittwoch) sagte
der außenpolitische Sprecher der SPD-Bundestagsfraktion: "Russland
spielt nach wie vor eine höchst problematische Rolle und muss in
Verantwortung genommen werden." Annen sieht die Ankündigung des
russischen Staatschefs Wladimir Putin, dass Russland den
Militäreinsatz nach fast sieben Jahren Bürgerkrieg in Syrien beenden
will, skeptisch. "Frieden wird es erst dann geben, wenn das syrische
Regime und die Opposition einen Übergang finden und den Weg der
Aussöhnung einschlagen. Das muss das Ziel bleiben." Deshalb sei der
Genfer Prozess der Vereinten Nationalen so wichtig und müsse gegen
alle Widerstände unterstützt werden. Annen sagte: "Die Gespräche
zwischen Iran, Russland und der Türkei können ihn nicht ersetzen." Am
Mittwoch will Putin bei einem Dreiergipfel mit dem türkischen
Staatschef Recep Tayyip Erdogan und dem iranischen Präsidenten Hassan
Ruhani in Sotschi über Syrien beraten. Der SPD-Außenexperte betonte:
"Wir dürfen Syrien nicht aufgeben."
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Datum: 22.11.2017 - 05:00 Uhr
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