Schutzimpfung gegen FSME im Winter? Jawohl! (VIDEO)
ID: 1557060
Frostige Temperaturen, kräftige Niederschläge und die Vorfreude
auf Weihnachten: In dieser Jahreszeit denken wohl die wenigstens
Menschen an Zecken. Doch wer bereits jetzt an Schutzmaßnahmen wie die
Impfung gegen FSME (Frühsommer-Meningoenzephalitis) denkt, kann
sorgenfrei in die nächste Frühlingssaison starten. Denn bereits ab 5
Grad Celsius werden die kleinen Spinnentiere aktiv und machen sich
auf die Suche nach einem geeigneten Wirt. Durch den Stich einer
infizierten Zecke können FSME-Viren, die eine
Frühsommer-Meningoenzephalitis auslösen können, übertragen werden.
Für das Jahr 2017 meldete das Robert-Koch-Institut bisher 402
FSME-Erkrankungen in Deutschland.(1)
Die Gefahr von FSME ist häufig unbekannt: Die Übertragung der
Viren kann sofort beim Stich erfolgen. Eine Erkrankung verläuft
oftmals in zwei Phasen, beginnend mit unspezifischen grippeähnlichen
Symptomen.
In der zweiten Phase kann es zu hohem Fieber mit spezifischen
neurologischen Anzeichen der FSME wie Hirnhautentzündung
(Meningitis), Entzündung des Rücken- oder Knochenmarks (Myelitis)
oder Entzündung des Gehirns (Enzephalitis) kommen.(2) Beim
europäischen FSME-Virustyp führt die Erkrankung bei ca. 1 bis 2 von
100 Infizierten zum Tode.(3)
Den zuverlässigsten Schutz gegen eine FSME-Erkrankung bietet die
Impfung, die von der Ständigen Impfkommission (STIKO) für Personen
mit einem Risiko empfohlen wird.(4) Für den Aufbau des Impfschutzes
sind drei Impfungen notwendig. Kurzentschlossene können innerhalb
weniger Wochen einen Impfschutz aufbauen. Für Kinder gibt es einen
eigenen Impfstoff gegen FSME, der ab Vollendung des ersten
Lebensjahres zugelassen ist.
Der redaktionelle Erklärfilm (3:23 Minuten) möchte einen Beitrag
zur Aufklärungsarbeit über FSME leisten. In anschaulichen Animationen
wird erklärt, wie die Übertragung von FSME-Viren stattfindet, welche
schwerwiegenden Folgeerkrankungen möglich sind und wie eine Impfung
vor einer Erkrankung schützen kann.
Link zum Film:
https://www.youtube.com/watch?v=PynGN6vXFdY - Youtube-Kanal GSK
Deutschland
Referenzen:
(1) https://survstat.rki.de (Datum der Abfrage: 06.11.2017)
(2) RKI-Ratgeber für Ärzte "Frühsommer-Meningoenzephalitis (FSME) htt
ps://www.rki.de/DE/Content/Infekt/EpidBull/Merkblaetter/Ratgeber_FSME
.html.
(3) World Health Organization:
http://www.who.int/wer/2011/wer8624.pdf?ua=1
(4) Epidemiologisches Bulletin Nr. 17, 27. April 2017
DE/ENC/0032/17g; 11/2017
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Tel.: 089 36044 8620, E-Mail: andreas.x.krause@gsk.com
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umfangreiches Bildmaterial)
Tel.: 0221 92 57 38 40, E-Mail: s.scheibel@borchert-schrader-pr.de
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Datum: 29.11.2017 - 16:39 Uhr
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