Für den globalen Klimaschutz - KfW baut Klimafinanzierung in Indien aus
ID: 1558010
- Green Energy Corridors Finanzierungen erreichen vorzeitig 1 Mrd.
EUR
- 110 Mio. EUR für deutsch-indische Initiative für nachhaltige
Stadtentwicklung
- 15 Mio. EUR für nachhaltige Waldbewirtschaftung in der
Himalaya-Region
Die KfW hat heute am Rande der deutsch-indischen
Regierungsverhandlungen im Auftrag des Bundesministeriums für
wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) neue
Finanzierungspakete in Höhe von insgesamt 137 Mio. EUR in den
Bereichen Erneuerbare Energien, nachhaltige Stadtentwicklung und
Umwelt- und Ressourcenschutz bereitgestellt. Sie sollen Indien beim
Kampf gegen den Klimawandel unterstützen.
"Mit unseren Klimafinanzierungen in Indien schaffen wir doppelten
Mehrwert. Wir bekämpfen den Klimawandel und schaffen gleichzeitig
Perspektiven für Millionen armer Menschen - beispielweise durch den
Zugang zu sauberer Energie, zu bezahlbarem öffentlichen Nahverkehr
oder zu Beschäftigung im ländlichen Raum", sagte Prof. Dr. Joachim
Nagel, Mitglied des Vorstands der KfW Bankengruppe.
Mit dem strategischen Großprojekt "Green Energy Corridors" sind
Deutschland und Indien 2013 eine strategische Partnerschaft im
Zeichen der indischen Energiewende eingegangen, um spezielle
Stromtrassen für die Anbindung großer Solar- und Windparks an das
indische Stromnetz zu fördern. Finanzierungen in Höhe von einer Mrd.
EUR wurden zu diesem Zweck über einen Zeitraum von fünf Jahren
zugesagt. Mit dem Abschluss des aktuellen Darlehensvertrags für Green
Energy Corridors im Bundesstaat Maharashtra in Höhe von 12 Mio. EUR
konnte das Finanzierungsziel nun deutlich vor dem Zeitplan erreicht
werden. Angesichts des großen Erfolges hat die Bundesregierung
zusätzliche Mittel von bisher 400 Mio. EUR für eine zweite Phase
zugesagt.
Mit der 2017 begründeten deutsch-indischen "Initiative für
nachhaltige Stadtentwicklung" unterstützt Deutschland indische Städte
beim nachhaltigen und umweltschonenden Ausbau öffentlicher
Infrastruktur. Dazu zählen beispielweise Investitionen in
umweltfreundliche Mobilität, moderne Kläranlagen und Stadtplanung.
Denn in kaum einem anderen Land der Welt strömen so viele Menschen in
die urbanen Zentren, deren Infrastruktur bereits jetzt völlig
überlastet ist. Mit den nun unterzeichneten Finanzierungsverträgen
stellt die KfW über 110 Mio. EUR für Investitionen in Städten der
Bundesstaaten Madhya Pradesh und Odisha bereit.
Trotz schneller Wirtschaftsentwicklung und Urbanisierung leben
noch zwei Drittel der indischen Bevölkerung in ländlichen Gebieten
und überwiegend von der Landwirtschaft. Dies erzeugt einen hohen
Druck auf die Naturressourcen des Landes. Zudem ist die dort
ansässige Bevölkerung in besonderem Maße von den Auswirkungen des
Klimawandels betroffen. Ein KfW-Programm für nachhaltige
Waldbewirtschaftung in der Himalaya-Region fördert Lösungen für beide
Probleme. Der erste Teil des Programms ist mit der nun angestoßenen
Finanzierung in Höhe von 15 Mio. EUR im Bundesstaat Manipur
gestartet.
Weitere Informationen finden Sie unter:
www.kfw-entwicklungsbank.de und
www.kfw.de/stories/cop23-spezial-klimawandel.
Pressekontakt:
KfW, Palmengartenstr. 5 - 9, 60325 Frankfurt
Kommunikation (KOM), Dr. Charis Pöthig,
Tel. +49 (0)69 7431 4683, Fax: +49 (0)69 7431 3266,
E-Mail: Charis.Poethig@kfw.de, Internet: www.kfw.de
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Datum: 01.12.2017 - 13:43 Uhr
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