Automobilindustrie sollte auf Reputationsmanagement setzen
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Transparenz setzt Dialog und Information voraus - professionelles Content-Marketing hilft, wenn eine ganze Branche in den Strudel negativer Meinungsmache gerät
Reputationsmanagement hilft jedem Unternehmen, den Ruf zu steuern. (Bildquelle:©Chaiyawat?Fotolia)(firmenpresse) - TUTTGART / WOLFSBURG / MÜNCHEN. Das Image der deutschen Automobilbranche ist aktuell durch den Abgas-Skandal und mangelnde Transparenz negativ konnotiert. Reputationsmanagement, kombiniert mit Information und Dialog könnte den Ruf verbessern und das Vertrauen der Kunden wiederherstellen. Die ganze Branche ist in einen Strudel negativer Meinungsmache geraten. Professionelles Content-Marketing, auf Inhalte fokussiert, könnte das Image wieder reparieren.
Gezieltes Reputationsmanagement statt Mainstream
Reputationsmanagement beinhaltet Planung, Aufbau, Pflege, Steuerung sowie die Kontrolle des Rufs. In der Automobilbranche sind jetzt Inhalte relevant, die vor allem aufklären und informieren. Die gruppenbezogenen Wahrnehmungs- sowie Interpretationsvorgänge, die durch den Abgas-Skandal provoziert wurden, kennzeichnen einen mangelnden Informationsstand der Kunden. Subjektiv und kollektiv wird die Automobilbranche derzeit als negativ empfunden. Das liegt neben dem eigentlichen Vorfall auch an mangelnden Informationen, die nur sporadisch aus Stuttgart, Wolfsburg, München und anderen Standorten den Markt erreichen. Das gute Image der Automobilbranche kann vor allem durch ein offenes Reputationsmanagement wiederhergestellt werden. "Fehler müssen offen kommuniziert, Lösungen müssen transparent transportiert werden. Das gesamte Fremdbild bedarf einer Korrektur, damit erfolgskritische Größen wieder positiv beeinflussbar werden", meint Andreas Bippes, Geschäftsführer der Agentur PrimSEO (Baden-Baden bei Karlsruhe).
Transparenz trifft Aufklärung
Reputationsmanagement setzt Transparenz voraus. Offene Kommunikationsströme mit ehrlichen Statements und Eingeständnissen statt vagen Aussagen, sorgen dafür, dass die Öffentlichkeit wieder in die Marken der deutschen Automobilbranche vertrauen kann. Die Bereitschaft, den negativen Ruf gegen Vertrauenswürdigkeit einzutauschen, bildet die Basis für ein positives Reputationsmanagement, das Unsicherheit gegen Vertrauenswürdigkeit austauscht. Auf allen Kanälen kann eine transparente Kommunikationsstruktur die Reputation nachhaltig verbessern und die Unsicherheit der Kunden in Vertrauen umwandeln.
Ganzheitliches Reputationsmanagement
Reputation ist neben der Kommunikation auch von dem beobachteten Organisationsverhalten abhängig. Deshalb ist es in der Automobilbranche wichtig, Notwendigkeit, Handlung und Kommunikation der Unternehmen aufeinander abzustimmen. Eine integrierte Kommunikation drückt die Unternehmenskommunikation aus. Entscheidend ist, dass die Verantwortlichen selbst nach außen kommunizieren und Imagekampagnen auf ehrliche Aufklärung setzen. Das Zusammenspiel aller Kommunikationskanäle ist entscheidend, um langfristig wieder Kunden von Marken zu begeistern.
Automobilindustrie muss mehr Offenheit wagen
"Wir meinen, dass die Automobilindustrie wieder Offenheit wagen und Verantwortung tragen muss. Dadurch, dass Fehler eingestanden werden, bietet sich die Chance auf einen Neubeginn. Kunden müssen wieder in ihre Marken vertrauen, damit die Automobilbranche an alte Erfolge anknüpfen kann. Prämien für Verbraucher bringen kaum den gewünschten Erfolg, wenn Kunden eher zurückhaltend reagieren, weil sie sich getäuscht fühlen. Die Automobilhersteller bieten Marken, die das Image tradieren. In diesem Bereich besteht ausreichend Potential, auf das im Reputationsmanagement aufgebaut werden kann. Kampagnen sollten ganzheitlich ausgerichtet sein und Fakten nennen, um dem Misstrauen der Öffentlichkeit zu begegnen. Die Chance ist greifbar und die Reputation kann wiederhergestellt werden. Voraussetzung ist Transparenz, die von allen Stakeholdern geboten werden muss, um weiteren Imageschaden zu verhindern", so Andreas Bippes.
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Datum: 07.12.2017 - 00:20 Uhr
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