Expertin: Patienten sollten stärker mitentscheiden können
ID: 1560751
Arbeit stärker den Stand der Forschung berücksichtigen und ihr Wissen
mit den Patienten teilen. "Es geht darum, dass man die Medizin
wissenschaftsbasiert praktiziert", erläutert Ingrid Mühlhauser,
Professorin für Gesundheitswissenschaften an der Universität Hamburg,
im Gesundheitsmagazin "Apotheken Umschau". Es gebe heute
Studienmethoden, um sogenanntes sauberes Wissen zu generieren. "Auf
dessen Basis können Ärzte dann Patienten informieren, damit gemeinsam
über die Therapie entschieden werden kann." Ärzte hätten keine
Therapiefreiheit, sondern eine Therapieverantwortung: "Der Arzt trägt
die Verantwortung, die beste Therapie auszuwählen für den Patienten."
Dazu müsse er die aktuelle wissenschaftliche Lage berücksichtigen und
prüfen, wie diese auf den individuellen Fall anzuwenden sei. "Und
dazu gehören auch die Wünsche des Patienten." Die Menschen wollen
laut Mühlhauser verstehen, was mit ihnen passiert, "und sie wollen
auch mitentscheiden, soweit dies möglich ist". Das Problem sei, dass
Ärzte bisher so nicht ausgebildet würden. "Man muss lernen, so ein
Gespräch zu führen: Wie bezieht man Patienten ein? Wie vermittelt man
wissenschaftliche Daten verständlich?" Die vorhandenen Informationen
seien oft noch nicht entsprechend aufbereitet. "Und in vielen
Bereichen haben wir in Deutschland gar keine guten Daten." Der
Patient könne zwar nicht das System ändern. Er könne aber verfügbare
Informationen im Gespräch mit dem Arzt nutzen, "und er kann deutlich
sagen, dass er eingebunden werden will", rät die Expertin.
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Datum: 10.12.2017 - 09:00 Uhr
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