Kölner Stadt-Anzeiger: Israelischer Historiker Segev glaubt nicht mehr an Zwei-Staaten-Lösung - "Konflikt kann man nicht lösen, nur managen"
ID: 1560785
befürchtet durch die Ankündigung der Verlegung der US-Botschaft nach
Jerusalem eine deutliche Verschärfung des Konflikts zwischen Israelis
und Palästinensern. "Beide Seiten werden die Rede Trumps nutzen, um
ihre Positionen zu härten", sagte er dem "Kölner Stadt-Anzeiger"
(Samstag-Ausgabe). Israel werde nun "noch intensiver unterstützt in
ihrer Politik der Unterdrückung gegenüber den Palästinensern und der
systematischen Verletzung der Menschenrechte auch in Jerusalem. Und
die Palästinenser haben nun noch weniger zu verlieren. Die
Friedensverhandlungen werden jetzt viel schwieriger." An eine
Zwei-Staaten-Lösung glaube er nun nicht mehr. "Israelis und
Palästinenser wissen, dass man diesen Konflikt nicht lösen, sondern
nur managen kann."
Faktisch sei Jerusalem die Hauptstadt Israels. "Es ist so, als
würde Trump den Eiffelturm jetzt als Turm anerkennen", sagte er.
Dennoch habe der US-Präsident Staaten vor den Kopf gestoßen, die wie
Jordanien oder Saudi-Arabien zuletzt in den Konflikt mit den
Palästinensern vermittelt hätten. "Das ist völlig überflüssig." Den
Grundstein für den Konflikt um Jerusalem habe aber die Regierung im
Jahr 1967 gelegt, die die Altstadt Jerusalems okkupierte. "Sie hat
völlig irrational den Beschluss gefasst und damit bewirkt, dass es
für sehr, sehr lange Zeit keinen Frieden geben kann."
https://www.ksta.de/politik/-es-wird-lange-keinen-frieden-geben--h
istoriker-tom-segev-im-interview-zu-jerusalem-29265588
Pressekontakt:
Kölner Stadt-Anzeiger
Newsdesk
Telefon: 0221 224 3149
Original-Content von: Kölner Stadt-Anzeiger, übermittelt durch news aktuell
Themen in dieser Pressemitteilung:
Unternehmensinformation / Kurzprofil:
Bereitgestellt von Benutzer: ots
Datum: 09.12.2017 - 01:00 Uhr
Sprache: Deutsch
News-ID 1560785
Anzahl Zeichen: 1909
Kontakt-Informationen:
Stadt:
Köln
Kategorie:
Außenhandel
Diese Pressemitteilung wurde bisher 211 mal aufgerufen.
Die Pressemitteilung mit dem Titel:
"Kölner Stadt-Anzeiger: Israelischer Historiker Segev glaubt nicht mehr an Zwei-Staaten-Lösung - "Konflikt kann man nicht lösen, nur managen""
steht unter der journalistisch-redaktionellen Verantwortung von
Kölner Stadt-Anzeiger (Nachricht senden)
Beachten Sie bitte die weiteren Informationen zum Haftungsauschluß (gemäß TMG - TeleMedianGesetz) und dem Datenschutz (gemäß der DSGVO).
Die Polizeibehörden in Nordrhein-Westfalen steuern im Herbst auf einen historischen Personalhöchststand zu. Nach Informationen des "Kölner Stadt-Anzeiger" (Donnerstagsausgabe) zur aktuellen Prognose für die Belastungsbezogene Kräfteverteilung (BKV) werden den Behörden zum 1. Oktober
SPD-Spitzenkandidat Ott: Besuch des Kölner Doms soll für NRW-Bürger an Samstagen kostenlos bleiben ...
Düsseldorf. Der Besuch des Kölner Doms soll für die Bürger aus NRW an Samstagen kostenlos bleiben - das fordert Jochen Ott, Chef der SPD-Fraktion im Düsseldorfer Landtag. Der Politiker hat einen Brief an den Kölner Dompropst Guido Assmann geschrieben, über den der "Kölner Stadt-Anzeiger
SPD-Spitzenkandidat Ott: Besuch des Kölner Doms soll für NRW-Bürger an Samstagen kostenlos bleiben ...
Düsseldorf. Der Besuch des Kölner Doms soll für die Bürger aus NRW an Samstagen kostenlos bleiben - das fordert Jochen Ott, Chef der SPD-Fraktion im Düsseldorfer Landtag. Der Politiker hat einen Brief an den Kölner Dompropst Guido Assmann geschrieben, über den der "Kölner Stadt-Anzeiger
Weitere Mitteilungen von Kölner Stadt-Anzeiger
Rheinische Post: Kommentar / Mays Niederlage = Von Martin Kessler ...
Die britische Premierministerin Theresa May wollte den Brexit zu einer Erfolgsstory machen. Das ist gründlich misslungen. Die Briten konnten weder die Europäer vorführen, noch vermochten sie mit der Drohung eines harten Brexit, den Kontinent zu bluffen. Die Verhandlungsstrategie Mays ist gesc
Japanischer Spitzenverband der Energiewirtschaft zu Gast bei e2m - JEPIC zeigt Interesse an e2m Vermarktungsmodellen und dem Betrieb Virtueller Kraftwerke (FOTO) ...
Am 7.12. besuchte eine fünfköpfige Delegation des Japan Electronic Power Information Centers (JEPIC) den Leipziger Stromaggregator und Energiehändler Energy2market (e2m) und informierte sich intensiv über die Geschäftsmodelle der e2m und deren Virtuelles Kraftwerk (VKW) - eine Eigenentwic
EU-Terminvorschau vom 11. bis 24. Dezember 2017 ...
Die EU-Terminvorschau ist ein Service der Vertretungen der EU-Kommission in Deutschland für Journalisten. Sie kündigt vor allem Termine der EU-Kommission, des Europäischen Parlaments, des Rates der Europäischen Union und des Europäischen Gerichtshofes mit besonderer Bedeutung für Deutschla
Kauder: EU-Freihandelsabkommen mit Japan ist bedeutendes Signal ...
Volkswirtschaften werden enger zusammenrücken Nach jahrelangen Verhandlungen haben sich die EU und Japan am heutigen Freitag auf den Abschluss eines Freihandelsabkommens verständigt. Dazu erklärt der Vorsitzende der CDU/CSU-Bundestagsfraktion, Volker Kauder: "Das Abkommen zwischen




