Bitcoin: Spekulationsobjekt oder Zahlungsmittel?
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(firmenpresse) - Mittlerweile ist der Bitcoin knapp 10 Jahre alt und hat sich insbesondere in den letzten Monaten zu einem Investitionstrend entwickelt. Der aktuelle Kurs beträgt fast 15.000 Euro und beflügelt Spekulanten. Als offizielles Zahlungsmittel konnte er sich jedoch bislang nicht durchsetzen, auch wenn mehr und mehr (insbesondere Online- Händler) entsprechende Bitcoin-Zahlungen akzeptieren.
Der Bitcoin jagt einen Rekord nach dem nächsten. Die Nachrichten über die wohl bekannteste Kryptowährung der Welt überschlagen sich dieser Tage. Während viele Länder versuchen den Bitcoin zu regulieren, um ihn in den offiziellen Zahlungsverkehr einzuführen, verhängen andere Länder ein teilweises oder auch ein generelles Verbot der digitalen Währung.
Akzeptanz als Zahlungsmittel
Noch ist der Umgang mit Bitcoin als Zahlungsmittel sehr unterschiedlich, so ganz ist er in Deutschland noch nicht im Onlinehandel angekommen. Vorerst sind es eher kleine Shops, die Bitcoin-Zahlungen annehmen. Wenn große Anbieter wie beispielsweise Amazon den Bitcoin akzeptieren, wird dies sicherlich dazu führen, dass mehr und mehr Händler ebenfalls Bitcoin-Zahlungen ermöglichen.
In Japan hingegen ist der Bitcoin seit Anfang des Jahres als gesetzliches Zahlungsmittel erlaubt, in etwa 300.000 Geschäften kann man dort bereits mit Bitcoin bezahlen.
Wo liegt das Risiko?
Das Risiko, den Bitcoin als offizielles Zahlungsmittel weltweit zu einzuführen, liegt vor allem in der hohen Volatilität, also den enormen Kursschwankungen, denen er aktuell unterlegen ist. Auch eine digitale Währung sollte möglichst stabil sein um weltweit akzeptiert zu werden. Weiterhin haben Banken und diverse Zahlungsdienstleister aus gutem Grund etwas gegen den Bitcoin, da sie bei digitalen Währungen prinzipiell nicht mehr benötigt werden.
Länder mit Bitcoin-Verbot
Sowohl Zentralbanken als auch Regierungen verfügen über die Autorität Bitcoin zu verbieten. Die Verbote haben in den verschiedenen Ländern durchaus unterschiedliche Dimensionen. Die Bundesbank warnt vor dem Euro, spricht sich jedoch nicht für ein Verbot aus.
Bangladesch: In Bangladesch besteht ein komplettes Bitcoin-Verbot, bei Verstößen drohen bis zu 12 Jahre Haft.
Bolivien: In Bolivien besteht bereits seit 2014 ein generelles Bitcoin-Verbot.
China: Hat bereits mehrere Handelsplattformen für Bitcoin verboten da die politische Führung eine starke Gefahr und echte Konkurrenz für den Renminbi. Das Land arbeitet jedoch an einer eigenen digitalen Währung.
Ecuador: Auch hier besteht ein generelles Bitcoin-Verbot, das Land arbeitet auch an einer eigenen digitalen Währung.
Marokko: Verbot den Bitcoin im November 2017.
Russland:Will den Zugang zu Bitcoin beschränken und entsprechende Handelsplattformen verbieten.
Thailand: Bereits 2013 hat Thailand als erstes Land der Welt ein Bitcoin Verbot erlassen.
Vietnam: In Vietnam ist der Bitcoin für die Bevölkerung zwar verboten, Banken und Händler sind jedoch von diesem Verbot ausgenommen.
Ausblick
Wie sich der Bitcoin in Zukunft entwickeln wird, lässt sich nicht voraussagen. Dass sich eine gewaltige Spekulationsblase gebildet hat, ist für viele Experten offensichtlich. Dennoch wird es unter Umständen gelingen, weltweite Regulierungen einzuführen, egal wie sich der Kurs entwickeln wird. Ganz verschwinden werden digitale Währungen wohl nicht mehr. Weiterführende Informationen zum Thema Bitcoin gibt es unter dem unten aufgeführten Link.Weitere Infos zu dieser Pressemeldung:
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Datum: 13.12.2017 - 22:32 Uhr
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Meldungsart: Finanzinformation
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Freigabedatum: 13.07.2017
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